BGL, BDLA und BdB präsentieren Positionen zur Bundestagswahl

Präsentierten gemeinsame Positionen zur Bundestagswahl (v.l.n.r.): Helmut Selders (BdB), Lutze von Wurmb (BGL) und Till Rehwaldt (BDLA). Foto: BGL

Unter dem Stichwort "Grün für Stadt und Land" haben der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) und der Bund deutscher Baumschulen (BdB) gemeinsame Positionen für die Bundestagswahl am 24. September vorgelegt. Kernpunkte des Forderungskatalogs sind die Verbesserung des gestalteten Grüns in den Städten und Gemeinden sowie die Stärkung der grünen Unternehmen.

BGL-Vizepräsident Lutze von Wurmb, BDLA-Präsident Till Rehwaldt und BdB-Präsident Helmut Selders stellten das Papier im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin vor. Neben acht Bundestagsabgeordneten, nahmen die Parlamentarische Staatssekretärin und der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Maria Flachsbarth und Hermann Onko Aeikens, daran teil. Das Bundesumwelt- und Bauministerium war durch die Abteilungsleiterin Anke Brummer-Kohler vertreten.

Von Wurmb unterstrich die Bedeutung privater Unternehmen. Der BGL plädiere für eine starke Verwaltung, die die Qualität der Grünflächen sichere und weiterentwickle. "Der Bau und der Erhalt der Grünen Infrastruktur sollten aber weitgehend in der fachkundigen Hand der Unternehmen sein." Rehwaldt sprach zur Grünen Infrastruktur. Sie müsse gleichberechtigt neben der grauen Infrastruktur aus Straßen und öffentlichen Gebäuden stehen. "Das kostet personelle Ressourcen und Geld, dient aber dem Wohl der Bevölkerung und der biologischen Vielfalt." Selders verlangte, die Forschungsanstrengungen für das Grün zu erhöhen. cm

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 06/2017 .

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