Christina Clausdeinken

Christina Clausdeinken. Foto: Privat

Für ihre Bachelorarbeit im Studiengang Ingenieurwesen im Landschaftsbau der Hochschule Osnabrück hat Christina Clausdeinken aus Bramsche den Förderpreis im Fachgebiet Landschaftsarchitektur für herausragende Studienabschlussarbeiten erhalten. Der Vorsitzende des Freundeskreises Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur, Dipl.-Ing. Marc-Guido Megies überreichte ihr im Rahmen einer akademischen Feier im November eine Urkunde und einen Geldbetrag in Höhe von 500 Euro.

Megies lobte den guten Praxisbezug der Abschlussarbeit, ihre überzeugende Problemlösung, einen neuartigen Gedankenansatz, den außergewöhnlichen Aufwand sowie die Klarheit in Aufbau und Sprache sowie eine sorgfältige Darstellung der Sachverhalte. Gegenstand der Arbeit ist die naturnahe Umgestaltung dreier Gewässerabschnitte des Violenbachs in Melle. Dafür waren die Aspekte Bestandsaufnahme, Zieldefinition, Möglichkeiten wie mäandrierender Verlauf und Grundstücksfragen sowie Kosten des Gewässerausbaus und der Gewässerunterhaltung, die hydraulische Funktionstüchtigkeit und die Einbeziehung des Osnabrücker Kompensationsmodells in Einklang zu bringen. Im Ergebnis kann etwa ein Viertel der Herstellkosten durch die Anwendung des Kompensationsmodells vom Landkreis Osnabrück bezuschusst werden. Dabei sind über das eigentliche Gewässer hinaus auch die Ufer- und angrenzenden Flächen zu berücksichtigen. Dort können artenreiche Wiesen, Wälder, Gebüsche oder Auen entstehen. cm

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 12/2015 .

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