Die Wilhelminenaue in Bayreuth: Gartenschau und Erholungspark

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Blick auf den Auensee. Fotos: Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten

40 ha, ein Budget von 16,25 Euro pro Quadrameter und ein Hochwassereinstaubecken, das Bayreuth, dank eines nach allen Regeln der Ingenieursbaukunst in den Jahren zuvor entstandenen Einstaubauwerks, im Hochwasserfall vor den Fluten des Roten Mains bewahren soll. Wie lässt sich mit den hier einhergehenden Sicherheitsbedingungen und in dem vorgesehenen Finanzrahmen ein attraktiver Gartenschau- und Freizeitpark gestalten?

Entstanden ist ein Park, in dem extensive und intensive Bereiche ein spannungsvolles Wechselspiel miteinander eingehen. Landschaftskabinette mit Freizeitnutzungen schieben sich hochwassersicher und prägnant aus den Flussraumhängen in den naturnah gestalteten Auenbereich hinein. Wo sie im Osten auf der Anhöhe über den Auenbogen verbunden einen eigenständigen Parkbereich bilden, bindet das Panoramakabinett im Westen das Stadtgebiet St. Georgen an. Einzig zwei Betonstege führen aus den Kabinetten in die neu angelegten, die bisherige Agrarnutzung ablösenden Auewiesen hinein und münden in kleinen Betonplattformen. Der in das Stadtgebiet einlaufende Talraum der Oberen Mainaue wird in seiner Offenheit und Durchlässigkeit weitestgehend mit den Auenwiesen wieder herausgearbeitet. Im Folgenden sollen die einzelnen Elemente näher vorgestellt und auch auf die technischen Besonderheiten im Projekt kurz eingegangen werden.

Ökologischer Umbau Roter Main

Einen großen Beitrag zum Park hat das Wasserwirtschaftsamt Hof geleistet, das den Roten Main aus seinem bis dato tiefliegenden, fast kanalartigen Flussbett geholt hat und ihn über mehrere Schleifen und flache Uferbereiche wieder mit der Landschaft verbunden hat. Der natürlichen Entwicklungsdynamik des Flusses wird mit Gleit- und Prallhängen wieder freien Lauf gegeben und Uferverbauungen zurück gebaut. Die Arbeiten hierzu begannen 2013, um mit den Erdarbeiten zum Gartenschaugelände anzuschließen. Der mehrschichtige, sehr bindige Auelehm in dem Auetal bildet selbstdichtend das neue Flussbett. Die neuen Flussschleifen wurden jeweils als Einzelsegmente ausgeschoben und der Fluss Stück für Stück in sein neues Flussbett umgelegt. Die Altarme bereichern als Feuchtgebiete den Wasserlauf. Mit diesem Bauabschnitt wurde auch das wild aufgewachsene Ufergehölz ausgelichtet und eine Vielzahl von Sichtbeziehungen zwischen den beiden Flussseiten hergestellt.

Gehölzkonzept

Die bestehenden, gehölzbewachsenen Hänge im Westen bilden die Kulisse des Parks. Auf der östlichen Mainseite wurden zur flankierenden Autobahn hin "Jahrgangswälder" aus den heimischen "Baum des Jahres"-Gehölzen in kleineren Heisterqualtitäten angelegt. Auf lange Sicht sollen sie sich sukzessiv entwickeln und einen Gehölzrahmen für die Kabinette bilden. In der Aue selbst sind einzig punktuell mit Solitären Setzungen vorgenommen worden. Die bestehenden Gehölze sind weiterhin mit heimischen Feldhecken ergänzt worden. Die Pflanzplanung in der Investitionsplanung wurde von Mark Krieger Pflanzungen fachlich mit entwickelt.

Der Auensee

Ein lang gehegter Wunsch der Bayreuther wurde mit den Erdarbeiten realisiert: ein rund 2 ha großer See mit einer Wassertiefe bis zu 2,80 m. Der Wasserspiegel des Auensees liegt dabei ungefähr auf Höhe des parallel fließenden Roten Mains, wobei beide Wasserhaushalte unabhängig von einander sind. Der See wurde von dem IB Ludwig Obermeyer aus Potsdam grundwassergespeist geplant. Die Wasserqualität des Sees ist zwar gehoben, auf städtischen Beschluss hin sollte allerdings kein ausgewiesener Badesee entstehen. Mit zwei Inseln, Schilffeldern, Uferstauden und Kiesstrand ist ein abwechslungsreicher Rundweg um den See entstanden. Der Bau des Sees und seiner Anlagen erfolgte durch Abtrag des Oberbodens auf einer Fläche von rund 3,6 ha und Ausbaggerung des darunter liegenden Auelehms in der Größenordnung von 48 000 m3. Der Aushub wurde als sanfte Hügellandschaft entlang der Autobahn A9 Berlin-München direkt auf dem Gelände als räumlicher Rücken wieder eingebaut. Der See ist durch den anstehenden Auelehm gedichtet und benötigt keine weiteren Abdichtungshilfen. Zum Ausgleich von Verdunstungs- und Versickerungsverlusten wird Wasser aus dem Roten Main in kleinen Mengen über ein reinigendes Schilffeld zugepumpt. Das Seewasser kann bei Bedarf an der nördlichen Seite des Sees durch einen etwa 3000 m2 großen Schilfbereich mit rund 2000 m2 nutzbarer Bodenfilterfläche, über den das Seewasser im Umwälzbetrieb geleitet wird, gereinigt werden. Das Seewasser wird dem See an der tiefsten Stelle entnommen, über ein Pumpwerk auf den etwa 1 m über dem Seespiegel liegenden Bodenfilter gehoben. Nach Durchsickerung der Filterschicht fließt das Wasser über eine kleine Kaskade dem See wieder zu. Die Auslegung und der Betrieb sind so vorgesehen, dass bis zu 5000 m3 Seewasser pro Tag gereinigt werden können. In vier Tagen kann also das gesamte Seewasser (rund 19000 m3) einmal komplett umgewälzt werden.

Sitzmodule

Erdbeton

Die Fußgängerbrücken

Im Verlauf der Betonstege von den Kabinetten in die Aue überqueren jetzt zwei neue Fußgängerbrücken den Roten Main. Idee war es, mit einer robusten Spannbetonträgerkonstruktion den Herausforderungen eines Hochwassers mit Wasserdruck, herannahenden Baumstämmen oder anderen mitgeführten Gegenständen zu trotzen und gleichzeitig die Brücken praktikabel, in einem engen Kostenrahmen und zügig montierbar realisieren zu können. Die beiden Brücken weisen eine Spannlänge von je 23,4 und 25,4 m auf. Zwei Spannbetonträger bilden dabei jeweils stabile Brückenwangen, die einen Querschnitt von 0,4 x 1,6 m aufweisen. Zwischen den Betonträgern wurde ein Laufbelag aus Gitterrosten eingehängt, der gleichzeitig die beiden Träger miteinander verbindet. Entsprechend der Färbung der Erdbetonwände, die im Folgenden beschrieben wird, sind die Betonträger in Analogie zum Roten Main und den roten Böden leicht rötlich eingefärbt. Zusammen mit der örtlichen Betonfirma Zapf wurde der entsprechende Farbbeton entwickelt und dort wurden auch die Spannbetonträger hergestellt. Innerhalb von nur zwei Tagen konnten die Träger auf der Baustelle mittels eines 300-t-Schwerlastkrans auf die vorbereiteten Fundamente gesetzt und montiert werden. Die Fundamente bestehen je Brückenseite aus vier Brunnenringfundamenten und gründen sich auf dem örtlich anstehendem Kies beziehungsweise Fels.

Die Erdbetonwände

Die Landschaftskabinette schieben sich in einer Größe von etwa 30 x 60 m in die Auenlandschaft hinein und bilden mit ihren Mainbellevues, den Aussichts- und Veranstaltungsbalkonen die Schnittstelle zwischen Naturraum und Park. Eine besondere Herausforderung war die Umsetzung der Landschaftskabinette, die Höhensprünge bis zu 7 m überwinden sollten. Sie erforderten einen prägnanten Baustoff, der die Kabinette charaktervoll in der Auenlandschaft manifestiert. Mit Erdbeton aus regional anstehenden farbigen Sanden wurden über einen längeren Entwicklungsweg der passende Baustoff und die passende Bauart für die Kabinette gefunden, wortwörtlich aus der Erde heraus geformt. Die raue und prägnante Materialsprache unterstreicht ihren roughen Charakter im landschaftlichen Park und war eine realisierbare Lösung in dem vorgegebenen Kostenrahmen.

Sand, Zement und Wasser sind die Stoffe aus denen der Erdbeton entsteht. Aber wie ist die Zusammensetzung, welche Wirkung und welche Festigkeit hat dieser Stoff und welche Erscheinungsbilder lassen sich mit ihm herstellen? Ein Sandsteinsockel, der sich in sandfarbenen und rötlichen Farbtönen zeigt, bildet den Untergrund der Mainaue. Gleichzeitig werden in der näheren Umgebung Bayreuths in verschiedenen Steinbrüchen und Sandgruben Sande abgebaut, die sich in sehr schönen, warmen Rot- und Sandtönen zeigen. In mehreren Besichtigungsfahrten mit dem Ingenieurbüro Dr. Pedall wurden geeignete Sande ausgewählt und schließlich ein Farbspektrum aus fünf bis sechs interessanten Sanden zusammengestellt. Den Beginn der Arbeit bildete eine vielschichtige Testreihe, in der nicht nur mit unterschiedlichsten Zuschlagstoffen, Zementen und Oberflächen, sondern auch mit dem vor Ort anstehenden Boden experimentiert wurde. Zu grobkörniges Material ließ Befürchtungen aufkommen, dass sich Steine herauslösen könnten. Mehrere Mischungsschritte waren finanziell schwer möglich.

Das Innere der Kabinette bildet ein Kubus aus Schottertragschichten, die über das System der "Bewehrten Erde" mittels Geogittern und Stahlkörben schichtenweise miteinander verzahnt sind. So wuchsen die Kabinette mit ihren übersteilen Böschungen als Rohbau 6 bis 7 m in die Höhe. Die 70 cm tiefen diagonalen Erdbetonschichten wurden dann davor gesetzt. Eine besondere Schwierigkeit im Bau des Erdbetons war die Errichtung der Schalung. Der schichtenweise Auftrag des Betons in einer Stärke von 30 bis 40 cm sollte zügig und wirtschaftlich erfolgen. Jede neue Erdbetonschicht konnte erst nach Erhärtung der unter ihr liegenden Schicht ausgeschalt werden. Gleichzeitig musste jedoch noch am selben Tag, jede einzelne Schicht ausgeschalt werden können, um die Sichtfläche mittels Wasserstrahl und Nachbehandlung zu formen. Nach einigen Versuchen bewährte sich eine Aufsatzschalung mit vorgefertigten Schalungssegmenten, die auf die bereits erhärtete Erdbetonschicht aufgesetzt wurde und mittels schnell spannbarer und gleichzeitig wieder lösbarer Gurte an den Drahtkörben der bewehrten Erde befestigt wurde. Die praktikable Gurtverspannung brachte die notwendige Geschwindigkeit und Flexibilität, mit der die Erdbetonvorsatzschale in einem vertretbaren Zeitrahmen, aber auch sehr kostengünstig errichtet werden konnten. Dazu trug gleichfalls die Erdbetonmischung selbst bei. Das erdfeuchte Sand-/Zementgemisch wurde mit einem einfachen Flächenrüttler verdichtet und hatte nach rund acht Stunden eine Festigkeit erreicht, bei der die Schalung entfernt werden konnte. Eine sehr gute Fügung war die Zusammenarbeit mit der ausführenden Firma Göhl aus Burgkunstadt, deren erfahrener Polier sich sehr mit der Erdbetonbauweise identifizierte und seine Kenntnisse und Fertigkeiten einbrachte.

Die Erdbetonbauwerke kommen ohne Dehnungsfugen aus. Sie sind sozusagen nahtlos aufeinander geschichtet. Die Wände sind so konstruiert, dass sich natürlich feine Risse einstellen können, diese jedoch nicht als größere Fugen sichtbar werden. Die einzelnen Schichten liegen unverbunden, leicht schräg gestellt übereinander. Dadurch können sie sich leicht ineinander verschieben und miteinander arbeiten, so dass eine notwendige Rissbildung sehr fein verläuft und für den Besucher nicht sichtbar ist.

Landschaftskabinett mit Betonsteg.

Rasentribüne.

Erdarbeiten im Panoramakabinett.

Kulturkabinett hinter Rotem Main.

Ein kleiner Rundgang: Spiel-, Sport- und Nutzungskonzept

Aus der Innenstadt dem Auenbogen folgend, erreicht der Besucher als erstes das sogenannte Kulturkabinett. Ihm ist der neu angelegte See vorgelagert. Analog zu den beiden Betonstegen führt hier eine zickzackförmige Betonrampe aus weißgrauem Ortbeton barrierefrei in die Aue hinunter. Sie mündet in einer für Veranstaltungen ausgelegten Betonseebühne, auf der zur Gartenschau der Hauptveranstaltungsschwerpunkt sein wird. In die Zacken des Betonwegs sind Rasenstufen modelliert, die die Tribüne für die Seebühne bilden.

Im weiteren Verlauf folgt das Gartenkabinett. Hopfenwände bilden ein gestaffeltes Raumensemble ähnlich einer barocken Bühnenkulisse, die einen intensiven Staudengarten beherbergt. Jedoch öffnet sich statt der Landschaftstafel am Ende hier der Blick durch die Staffage auf die Aue. Fünf Wiegeschaukeln laden zum Verweilen ein. Die Hopfenstangen sind im Gegensatz zu den landwirtschaftlichen Holzhopfenstangen aus Stahl und als technische Besonderheit ausschließlich über Schraubfundamente verankert. Im östlichen Teil des Gartenkabinetts ist im Bau auf Initiative der Bayreuther Theaterschaffenden neben dem Hopfentheater noch ein Heckentheater integriert worden.

Der Blick wird als nächstes auf das mächtige grüne Kabinett gelenkt, das sich bis zu 6 oder 7 m aus den Hängen der Auenlandschaft erhebt. Für die Zeit der Gartenschau befindet sich dort die Hauptgastronomie, danach bietet es Raum für Trendsportarten, zum Beispiel einer Dirt-Bike-und Parcouring Anlage. Ein Bolzplatz und eine Liegewiese mit Grillmöglichkeiten runden das Erholungsangebot für Familien und Sportler ab.

Vorbei am Hundeverein, der sich trotz intensiver Verhandlungen als Grundstück in der Aue gehalten hat, senkt sich der Auenbogen hinab in Richtung Eremitagestraße. Dort ist das Sportkabinett verortet, ein in sich geknicktes Kabinett zwischen dessen klippenförmigen Erdbetonkeilen ein großes durchgehendes Netz gespannt ist. Als eine Art dynamisches Spielfeld lädt es zum Chillen, Wippen und Balancieren ein. Zum Auenbogen hin wird es auf eine Höhe gezogen, so dass es auch aus einem Rollstuhl heraus zum Ergründen einlädt. Eine Besonderheit ist die Spannung des Netzes: Es lässt sich in Schwingung versetzen. Für die Montage wurde eine umfangreiche Gründung notwendig, die die Kräfte des Netzes am Boden aufnimmt. Sie besteht aus Stahlbetonbalken, die an Knoten zusammenlaufen und sich dort gegenseitig aussteifen. Auf den Knoten stützen sich die 6 bis 8 m hohe Stahlpylone ab, die das Netz nach oben spannen.

Dem Auenbogen gegenüber liegt westlich des Roten Mains das Panoramakabinett, das zumindest visuell die Verbindung des Parks bis in den Stadtteil St. Georgen hineinzieht. Gemäß dem Thema Wolkenkuckkucksheim bevölkern überdimensionale Vogelhäuser den ansteigenden Hang in St. Georgen, der zurzeit als Spielplatz "Schöne Aussicht" genutzt wird. Die Vogelhäuser stellen eine besondere Kulisse und Sichtbeziehung über die stark befahrene Albecht-Dürer-Straße hinweg zur Aue hin her. Mit ihnen wird über den Bestand hinweg das eher weitläufige Areal zu einer Spiellandschaft zusammen gezogen und mit wenigen Elementen eine Spielatmosphäre kreiert, die unterschiedliche Sinne und Altersgruppen anspricht. Die Holzkuben sind zusammen mit der Holzwerkstatt von Tillmann Stachat, Berlin, aus mehrschichtigem 40 mm starkem Lärchenholz gefertigt. Äußerlich sind sie einheitlich in lichtblauen und wolkenfarbenen Tönen beschichtet. In ihrem Inneren jedoch entfaltet sich eine bunte Farbpalette von Blau wie Blaumeise bis Rot wie Rotkehlchen. Wie ein Vogel kann durch Löcher gehüpft, geklettert und balanciert werden. Gleichzeitig bieten die schlichten Vogelhäuser Unterschlupf sowie die Möglichkeit zu beobachten und Ausschau zu halten. Mit dieser starken, bildhaften Gestaltsprache wird eine besondere Szenerie in den vorhandenen Ort eingefügt. Zwei der ansonsten aufgeständerten Häuser sind ebenerdig gelagert, so dass sie explizit für Kinder im Rollstuhl bespielbar sind. Ebenso wurde der ganze Bereich der "Schönen Aussicht" barrierefrei erschlossen. Auf der Aueseite des Panoramakabinetts prägt ein abgesenkter Staudengarten mit einer barrierefreien Wegeerschließung und Tast- und Duftbeeten einen zweiten gärtnerischen Schwerpunkt im neuen Park. Die Tastbeete sind durch mehrfach gekrümmte, schiefwinkelige Betonmauerteile gefasst.

In die Wiesen ist vis à vis eine großzügige Bolzwiese integriert worden und am Roten Main ein Wasserspielplatz. Gemäß seinem landschaftlichen Charakter sind die Sitzgelegenheiten konzentriert vorgesehen worden. Um möglichst viel laufenden Sitzmetern zu generieren, wurde ein Modulsystem aus Betonelementen, Holzauflagen mit Betonelementen am Auenbogen und zurückhaltenden Stahlfüßen in der Aue entwickelt. Ausgangspunkt war die klassische Bayreuther Holzlattenbankauflage, die von den Behindertenwerkstätten der örtlichen Diakonie Neuendettelsau in Himmelkron produziert wird. Aus diesem Grundmodul sollten durch einen schrägen Anschnitt, ähnlich wie bei einem Tangramspiel, neue Sitzelemente geformt werden, die nicht nur Geraden bilden, sondern auch kleine Sitznischen formieren. So fügen sich jetzt Trapeze und Parallelogramme zu Sitzelementen aus Holz und Beton und zu flexibel fügbaren Formen zusammen.

Gesamtkonzept

Insgesamt ist ein vielfältig nutzbarer Park entstanden, der nach der Gartenschau zur Aneignung einladen wird und insbesondere für Open-Air Veranstaltungen Raum, Platz und eine besondere Atmosphäre bietet. Mit dem Zusammenspiel aus Auenpark und den Landschaftskabinetten ist ein neuer besonderer Baustein im Bayreuther Stadtgefüge entstanden, der die Innenstadt spannungsvoll entlang des Roten Mains mit der Eremitage verbindet und in die offene Landschaft leitet.

Hervorzuheben ist die Kooperationsbereitschaft des Bauherrn mit den Erdbetonwänden eine ungewöhnliche und nicht DIN geregelte Bauweise einzugehen. Dank einer intensiven gutachterlichen Begleitung wurde es möglich. So konnte äußerst spannungsvoll die erste Entwurfsidee baulich in die Realität umgesetzt werden. Für den Bauherrn zählten wirtschaftliche Gründe und die Verwendung regionaler Baustoffe, für ihn hat sich ein neuer spannender Baustoff aufgetan.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 03/2016 .

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