Naturstein: Muschelkalk ohne Poren im Außenbereich verbauen

Für einen schicken Wechsel aus hell- und mittelgrauen Zonen sorgt der geschliffene Kohlplatter Muschelkalk als Bodenplatten auf der Terrasse. Foto: Traco

Er zählt zu den ältesten Baustoffen der Welt und ist trotz seines Alters gefragt wie nie: Gerade im privaten Hausbau ist Naturstein seit Jahren Trend-Thema dank der dauerhaften und pflegeleichten Beschaffenheit. Egal ob als Fliese, Bodenplatte, Treppe, Fassade oder anderes Element - Naturstein überzeugt durch seine Vielfalt. Der Hersteller Traco aus Bad Langensalza hat seit 100 Jahren Erfahrung in der Natursteingewinnung. Das Unternehmen betreibt in Deutschland eigene Steinbrüche und liefert zum Beispiel für Villenprojekte Klassiker wie Muschelkalk und Travertin.

Mit seiner zeitlosen Optik und natürlichen Schönheit harmoniert der Naturstein mit anderen Baustoffen wie Holz, Beton und Glas. Seine Merkmale bieten beim Verarbeiten viele Vorteile, so ermöglicht die Oberflächenbearbeitung unterschiedliche Bestimmungen, Optiken und technische Eigenschaften. Wird der Naturstein etwa geschliffen, bereinigt man Unebenheiten, so agiert der Stein rutschhemmend und eignet er sich für Innenräume.

Natursteinsteine sind prädestiniert für Außenanlagen, weil sie die umliegende Fläche aufwerten. Soll einer Terrasse das gewisse Etwas verliehen werden, ist geschlossener Kohlplatter Muschelkalk hervorzuheben. Dieser ist für den Außenbereich geeignet, da er ohne Poren daherkommt. So wie bei einer Villa im westfälischen Münster: Rund 80 m² Bodenplatten aus Muschelkalk kamen dort zum Einsatz, mit den Maßen 80/80/4 cm. Ein Mix aus geschliffenem C 120 und C 60 schuf hell- sowie mittelgraue Zonen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 12/2016 .

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