Nordrhein-Westfalen

18 Millionen Euro für Revierparks an der Ruhr

Der Geysenbergpark in Herne war einer der ersten Revierparks im Ruhrgebiet. Auf 31 ha bietet er ein Freizeitbad, eine Kindereisenbahn und einen Tierpark. Foto: Arnold Paul, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5

Nordrhein-Westfalens Umweltministerium stärkt die fünf Revierparks in der Metropole Ruhr. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser übergab in Oberhausen Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 18 Mio. Euro an den Regionalverband Ruhr. Weitere rund 5 Mio. Euro werden in den nächsten Wochen folgen.

„Die Revierparks sind integraler Bestandteil der grünen Infrastruktur in einer dicht besiedelten Region wie dem Ruhrgebiet“, sagte die Landesministerin. „Solche Orte erhalten die Biodiversität, tragen zur Klimafolgenanpassung bei und erhöhen die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.“

Die Revierparks sollten daher weiterentwickelt und ihre Funktionen im Netz der grünen Infrastruktur ausgebaut werden. In den Revierparks entstehen "Gärten für Alle" mit direkter Anbindung an Wohnquartiere und Erholungsoasen in der Nähe überhitzter Innenstädte. Heinen-Esser: "Damit will die Landesregierung einen Beitrag für attraktive Freizeitangebote und gesunde Lebensverhältnisse für die Menschen vor Ort leisten." Mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 28 Mio. Euro will der Regionalverband Ruhr (RVR) die Parks bis 2022 modernisieren und nachhaltig verändern. In jedem Revierpark sollen Maßnahmen in Höhe von 5,5 bis 6 Mio. Euro umgesetzt werden.

Die Weiterentwicklung der Revierparks zu ökologisch wertvollen und integrativen Orten der Umweltbildung und Begegnung erfolgt im Rahmen des RVR-Handlungskonzeptes "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020". Erlebnisreiche und barrierefreie Bildungs- und Spielangebote in der Natur sollen sie aufwerten. In den nächsten drei Jahren bekommen die Revierparks unter anderem Grüne Klassenzimmer, Naturlehrpfade, vielfältige Pflanzenwelten sowie barrierefreie Eingangsbereiche und Wege. Die Realisierung der Maßnahmen wird zu 80 Prozent durch das Land Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ermöglicht. Die übrigen 20 Prozent deckt der RVR über Eigenmittel ab.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 09/2019 .

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