43 Prozent der Bauunternehmen Opfer von Baustellen-Diebstahl

55 Prozent der Betriebe haben bereits in Sicherheitslösungen investiert, um ihre Baustellen besser zu schützen. Zu diesem Ergebnis kommt der Boels Rental Bauindex 2026, für den rund 400 Bauunternehmen befragt wurden.
Neben dem direkten Verlust entstehen häufig Folgeschäden durch aufgebrochene Absperrungen, Türen oder Tore. Hinzu kommen teure Produktionsunterbrechungen, wenn Maschinen nicht verfügbar sind.
Steigende Projektkosten durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erwarten 35 Prozent der Unternehmen, 27 Prozent rechnen mit Verzögerungen durch Diebstähle. 15 Prozent der Betroffenen haben solche Verzögerungen bereits real erlebt.
Doch die Delikte verursachen nicht nur finanzielle Verluste, sondern beeinträchtigen auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Belegschaft. Laut der Umfrage fühlt sich jeder fünfte Mitarbeiter im Baugewerbe wegen der häufigen Vorfälle am Arbeitsplatz mittlerweile verunsichert.
Es gibt verschiedene Maßnahmen, um Diebstahl und Vandalismus zu reduzieren. Laut dem Auftraggeber der Umfrage gehört dazu eine ganzheitlich durchdachte Sicherung von Baustellen, etwa durch Zäune, Tore und ausreichend Beleuchtung.
Genauso wichtig ist eine geschützte Lagerung von Material und Werkzeug sowie regelmäßige Kontrollen von Maschinen und Ausrüstung. Moderne Maschinen verfügen inzwischen über integrierte Sicherheitsfunktionen, GPS-Tracking und eindeutige Geräteidentifikation.
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