Christian Feyerabend, Roland Breitschuh

Adenauer

200 Seiten, 179 Abbildungen, Leinen mit Schutzumschlag und Buchbinde, Format 21 x 2 cm, Greven Verlag, Köln 2020, ISBN 978-3-7743-0926-5,30 Euro

Im Garten, seinem grünen Refugium in Rhöndorf, bewies Konrad Adenauer, Gründungskanzler der Bundesrepublik, was heute wieder gefragt ist: Geduld. Dort schöpfte er Kraft und fand politische Inspiration, vor allem aber auch seelische und körperliche Balance in schweren Zeiten. Während der Corona-Pandemie kann man viel von Adenauer lernen.

"Bei der Lösung von Problemen und der Bewältigung schwieriger Lagen half dem gestandenen Krisenmanager oftmals sein Garten", betont Buchautor Christian Feyerabend. "Dieser war stets seine Kraftquelle und sein Rückzugsort auf der Suche nach Ruhe und Ausgeglichenheit."

Der Band mit hinreißenden Fotos von Roland Breitschuh, die Adenauers malerischen Garten hoch über dem Rhein, am Berghang in Rhöndorf unweit von Bonn, im Wandel der Jahreszeiten dokumentieren, ist ein Lese- und Schaugenuss. Adenauer bezog das Haus mit dem Garten 1937. Vier Jahre zuvor war er unter Todesdrohung von den Nazis aus seinem Amt als Kölner Oberbürgermeister vertrieben worden. Der Garten wurde seine Zuflucht, in dem er stundenlang gießen, graben und jäten konnte. Noch auf dem Sterbebett erkundigte sich der 91-Jährige, ob sein Aprikosenbaum schon blühe. Das Buch hat dem Kanzlerparadies ein literarisches Denkmal gesetzt. cm

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 09/2020 .

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