Neues Hochbeet-Labyrinth fördert Gemeinschaft
Andernach erweitert die "Essbare Stadt"

Die Herstellung und die Installation des sogenannten Labyrinths der Sinne wurde durch die Perspektive gGmbH mit Kunden des Jobcenters und geflüchteten Menschen auf einer Grundfläche von etwa 13 mal 9 hergestellt.
Das diesjährige Motto der Essbaren Stadt, "Andernach pikant", wird in diesem neuen Projekt auf eine geschmackvolle Art und Weise umgesetzt. Die Hochbeete werden nicht nur mit einer Vielzahl von interessanten und schmackhaften Gewürzpflanzen bestückt, sondern bieten auch einen barrierefreien Zugang mit einem Beet, das für Menschen im Rollstuhl unterfahrbar ist. Darüber hinaus sind reichlich Sitzmöglichkeiten zwischen den Beeten eingeplant, um den Besuchern einen Ort der Entspannung und des Austausches zu bieten.
Ein weiteres Highlight der neuen Einrichtung ist eine automatische Bewässerung per Unterflur-Tropfbewässerung. Sie garantiert, dass die Pflanzen stets optimal versorgt sind. Die Installation soll dauerhaft vor Ort bleiben und zur Förderung der städtischen Biodiversität und Gemeinschaftlichkeit beitragen. Oberbürgermeister Christian Greiner "gefällt der Gedanke, dass dieses Projekt nicht nur unsere Essbare Stadt bereichert, sondern auch die Sinne der Menschen anspricht und spielerisch zur Begegnung einlädt".
Andernach hatte 2010 als erste Stadt in Deutschland das Konzept der Verwendung von Grünflächen für den Anbau von Lebensmitteln umgesetzt. Unterstützt wurde sie dabei von dem Geoökologen Dr. Lutz Kosack sowie der Gartenbauingenieurin und TV-Gärtnerin Heike Boomgaarden. Wer will, darf seither im Andernacher Stadtgraben oder vor dem Rathaus nach Belieben Obst, Gemüse und Kräuter ernten. Nach anfänglicher Skepsis ist das Projekt in der Lokalpolitik inzwischen breit akzeptiert.
cm/Stadt Andernach
NL-Stellenmarkt













