Architektur-Biennale

Deutschland zeigt Überhitzung der Städte

"Stresstest" heißt der deutsche Beitrag zur 19. Internationalen Architekturausstellung, La Biennale di Venezia, die am 10. Mai eröffnet wird. Er zeigt die dramatischen Auswirkungen der Erderwärmung auf das städtische Leben – und präsentiert gleichsam Lösungsmöglichkeiten, wozu vor allem mehr grüne und blaue Infrastrukturen gehören.
Architekturbiennale Klimagerechte Landschaftsplanung
Blick in die Zukunft: Wärmebild aus der sommerlichen Münchener Innenstadt im vergangenen Jahr. Foto: Stresstest/Gustav Goetze

Der deutsche Beitrag für die diesjährige 19. Architekturbiennale – kuratiert von Nicola Borgmann (Architekturgalerie München), Prof. Elisabeth Endres (TU Braunschweig), Prof. Dr. Daniele Santucci (RWTH Aachen) und Prof. Gabriele G. Kiefer (TU Braunschweig) – möchte die Dringlichkeit dieses Themas unmittelbar spürbar und erlebbar machen. Die Ausstellung "Stresstest" zeigt, dass Architektur und Landschaftsarchitektur klimagerechte Städte nicht nur schaffen können, sondern müssen.

Mit Hilfe digitaler Abbilder realer Stadtregionen werden Szenarien zur Klimaentwicklung und deren Auswirkungen auf den urbanen Raum visualisiert. Die Ausstellung ist in zwei Themenbereiche gegliedert: "Stress" und "Destress". In den "Stress"-Räumen erleben die Besucher die Realität extremer städtischer Hitze hautnah, um die Zusammenhänge und Auswirkungen der Klimaerwärmung auf unmittelbare Weise zu erfassen. Die "Destress"-Räume bilden einen spürbaren Kontrast: ein Ort der Erholung und der Lösungen. Hier wird gezeigt, wie Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung die Grundlage für einen lebenswerten urbanen Raum sein können.

"Hitze in der Stadt und auf dem Land betrifft vor allem ältere und vulnerable Menschen, aber auch Kinder. Daher sind Maßnahmen zur Hitzevorsorge und eine angepasste bauliche Gestaltung unserer Städte und Gemeinden, wie beispielsweise durch mehr grüne und blaue Infrastrukturen, Bäume und Wasserflächen sowie Verschattungselemente und die Möglichkeit zur Speicherung und Verdunstung von wertvollem Wasser in der Stadt, Themen von höchster Aktualität. Sie tragen dazu bei, Gesundheitsgefahren zu senken und die Aufenthalts- und Lebensqualität in Stadt und Land für alle Menschen zu erhalten und weiterzuentwickeln", so Elisabeth Kaiser, die parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

BMWSB/stresstest.world

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