Auch 2026 keine Bundesmittel für altersgerechten Umbau

Einen Antrag der Fraktion Die Linke, das Förderprogramm in den Haushalt aufzunehmen, lehnte die Koalition aus CDU, CSU und SPD im Haushaltsausschuss des Bundestages ab.
Im Bundeshaushalt 2024 hatte es für das "Altersgerechte Umbauen" noch 150 Millionen Euro gegeben. Das Programm förderte den barrierefreien Umbau von Zugängen zu Gebäuden, Garagen, Sitz- und Spielplätzen sowie zu Mülltonnen. Auch die barrierefreie Einrichtung von Kfz-Stellplätzen und Abstellplätzen sowie ihre Überdachung wurden bezuschusst.
Gerade ältere Menschen würden in Bestandsimmobilien leben, erläuterte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Da sei eine Umbauförderung sinnvoll. Auf die Oppositionskritik antworteten CDU und CSU, es gebe bereits Bemühungen, bei den weiteren Beratungen des Haushalts zu einer Fortsetzung der Förderung des altersgerechten Umbaus im Jahr 2026 zu kommen.
Nach einer Evaluationsstudie des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU) von 2020, sind lediglich 586.000 (1,5 %) der 37 Millionen Wohnungen in Deutschland barrierearm. Dem stehen drei Millionen Haushalte mit mobilitätseingeschränkten Mitgliedern, davon 1,3 Millionen Haushalte mit pflegebedürftigen Mitgliedern, gegenüber. Letztere Zahlen sollen bis 2035 noch deutlich steigen.
cm/hib









