Auf nachhaltiges Wassermanagement kommt es an

Betriebskosten und Umweltbelastung von Golfplätzen reduzieren

Für Betreiber von den über 700 Golfplätzen in Deutschland sollte es selbstverständlich sein, dass von den Plätzen keine Belastung für die Umwelt entstehen darf und eine positive Ökobilanz gegeben ist. Die neue Anlage GOtec von Dehoust soll hierfür eine Lösung bieten.
Wassermanagement Umweltschutz
Die GOtec-Anlage von Dehoust lässt sich dank optionaler Containerbauweise platzsparend und flexibel aufstellen. Foto: Dehoust

Sie bereitet das anfallende Abwasser mehrstufig auf und ermöglicht so dessen Wiederverwendung zur Reinigung, Bewässerung oder für die Toilettenspülung. Das System kombiniert mechanische, biologische und physikalisch-chemische Prozesse in einem modularen Aufbau für eine effiziente Wasserbehandlung unter höchsten Umweltstandards.

GOtec ist von 500 bis 10.000 l Tagesleistung an den Bedarf anpassbar und dank der kompakten Bauweise auch in Containern lieferbar. Laut Hersteller profitieren Betreiber von reduzierten Wasser- und Abwasserkosten, geringerer Umweltbelastung und einer Zertifizierbarkeit nach Golf Environment Organization (GEO) und ISO 14001. Die GOtec ist aktuell zum Patent angemeldet.

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Die GOtec-Anlage von Dehoust lässt sich dank optionaler Containerbauweise platzsparend und flexibel aufstellen. Foto: Dehoust

Herausforderungen im Umgang mit Abwasser

Greenkeeper sorgen nicht nur für die Pflege der Golfplatzrasen, sondern auch für die Reinigung von Golfwagen und anderem Equipment an speziellen Waschplätzen auf dem Gelände. Um Umweltbelastungen durch Abwasser zu minimieren und den Wasserverbrauch zu senken, gilt es, die Reinigung effizient und schonend durchzuführen.

Die GOtec-Anlage von Dehoust soll eine All-in-One-Lösung sein, die das Abwasser an Waschplätzen aufbereitet und sich dank optionaler Containerbauweise auch dann flexibel aufstellen lässt, wenn keine entsprechenden Räume im Bestand vorhanden sind. Ein Nachrüsten der Anlage ist auch im Bestand möglich.

Der Umgang mit anfallendem Abwasser birgt technische, rechtliche und ökologische Herausforderungen. Grundsätzlich ist das Abwasser der Waschplätze mit Ölen, Kraftstoffen, Düngemitteln, Pestizidrückständen, Reinigungsmitteln und Chemikalien, aber auch mit Grasschnitt, Erde oder Sand kontaminiert.

Damit dieses Wasser nicht das Grundwasser und das Ökosystem schädigt, muss es behandelt werden. Dazu gibt es nicht nur rechtliche und umweltbezogene Vorschriften. Auch müssen sich Golfplätze an die nationalen Wassergesetze, Umweltstandards sowie in einigen Fällen an die ISO- oder ESG-Berichtslinien halten.

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Mit GOtec durchläuft das Abwasser mehrere Filterschritte und wird bis zur Verwendung gespeichert. Foto: Dehoust

Effiziente und mehrstufige Wasseraufbereitung

Durch mechanisch-biologische Filterung der GOtec-Wasseraufbereitungsanlagen entsteht hochqualitatives Betriebswasser. Neben den Systemen für Waschplätze bietet Dehoust außerdem Grauwasseranlagen für die Aufbereitung des Wassers aus dem Bereich von Duschen und Handwaschbecken an.

Mit der GOtec hat Dehoust die Grauwasseranlage GWtec weiterentwickelt. Die angepassten Systeme liefern in Kombination mit der Filterung der GWtec passende Lösungen für eine Vielzahl an Standorten. Das werksfertige System ist einfach und schnell installiert.

Das System kann zusätzlich mit einer Photovoltaik-Anlage und einem Batterie-Speicher für einen energieautarken Betrieb ausgestattet werden. Dies reduziert Kosten und den CO2-Fußabdruck der Golfanlage. Auch eine Fernüberwachung und -steuerung via DehoustConnect ist optional möglich.

Nach einem Ölabscheider erfolgt mit GOtec die Grobfiltration, bei der Schmutzpartikel wie Gras, Sand, Erde oder andere Sedimente entfernt werden. Im nächsten Schritt werden organische Schmutzstoffe durch Abwasserbakterien aerobisch-biologisch abgebaut. So wird die Menge organischer Stoffe im Wasser reduziert.

Bei der anschließenden Ultrafiltration reinigt der Membranfilter das vorbehandelte Abwasser. Kleinstpartikel, Bakterien und Mikroorganismen werden zurückgehalten. Das Resultat ist sauberes und hygienisch unbedenkliches Wasser.

Im finalen Schritt entfernt die Ozon-Behandlung Gerüche, Verfärbungen und organische Rückstände. Das gereinigte Abwasser wird als Betriebswasser bis zur Verwendung gespeichert.

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