Ausbildungssuche ohne BA-Kontakt und für Geflüchtete negativ

Jugendliche mit Fluchthintergrund, von denen in der Studie 6000 befragt wurden, nehmen seltener Angebote der beruflichen Orientierung wahr als andere Jugendliche. Das betrifft vor allem praxisnahe Angebote wie Praktika oder Schnuppertage.
Bei der Bewertung der Berufsorientierungsangebote in Schulen lassen sich drei Kategorien unterscheiden: Die Angebote können als hilfreich wahrgenommen werden; sie können das Gefühl vermitteln, unter Druck gesetzt zu werden; oder sie werden nicht benötigt, da die Jugendlichen bereits im Vorfeld wissen, was sie nach der Schule machen wollen.
Wer bei der Ausbildungsplatzsuche die Angebote der Berufsorientierung als hilfreich erlebt hat oder nach eigenen Angaben keine berufliche Orientierung benötigt, schlägt häufiger einen berufsqualifizierenden Bildungsweg ein. Diese Personen sind zudem zufriedener mit dem, was sie aktuell erreicht haben, als diejenigen, die sich unter Druck gesetzt fühlen.
cm/BIBB
NL-Stellenmarkt









