Ausgegraben
Investoren, Analysten und Wissenschaftler ...
von: Christian Münter... diskutieren, ob es eine KI-Blase gibt. Das „Handelsblatt“ schreibt: „Vieles spricht dafür: Die überzogenen Unternehmenswerte, Milliardeninvestitionen, denen keine Erlösegegenüberstehen, und Skepsis von Wissenschaftlern.“ Eine jüngst in „Zandera“, den Mitteilungen aus der Deutschen Gartenbaubibliothek, veröffentlicher Dialog mit ChatGPT stärkt die Überzeugung, dass da etwas dran sein könnte.
Ein Bibliothekar hatte die Künstliche Intelligenz schlicht nach vorhandenen Gartenbaubibliotheken gefragt: In der Welt, in Deutschland, aber bitte ohne Botanische Gärten. ChatGPT hatte diverse Listen parat, aber auf keiner war die Deutsche Gartenbaubibliothek, die immerhin der Universitätsbibliothek der TU Berlin angeschlossen ist, verzeichnet. Und das, wo es immer heißt, dass Chat GPT im wissenschaftlichen Bereich besonders beschlagen wäre.
„Du hast überhaupt keine Ahnung“, entgegneten der Bibliothekar der Künstlichen Intelligenz. ChatGPT entschuldigte sich daraufhin und räumte ihre Grenzen ohne Umschweife ein: Als KI-Modell gründe sie zwar auf einem großen Wissen, doch basiere das „auf einem festen Wissensschnitt (Knowledge Cutoff)“. Daher könnten die ausgegeben Informationen „nicht vollständig oder veraltet“ sein. Wie schön, dass KI wenigstens ehrlich ist: ChatGPT weiß, dass es nichts weiß. Ganz schön schlau!
Christian Münter
NL-Stellenmarkt










