Baden-Württemberg
VGL lobt grün-schwarzen Koalitionsvertrag

Besonders hervorgehoben wurden die geplanten Beschleunigungen von Genehmigungs- und Vergabeverfahren sowie eine spürbare Entlastung der Betriebe von bürokratischen Hürden. Erreicht werden soll dies unter anderem durch den Ausbau digitaler Verwaltungsverfahren, reduzierte Dokumentationspflichten sowie die Einführung des „One-in-two-out“-Prinzips und von Genehmigungsfiktionen.
Darüber hinaus setzt der Koalitionsvertrag klare Prioritäten bei Investitionen in die Infrastruktur und die kommunale Entwicklung. Dies schafft laut VGL wichtige Voraussetzungen für Projekte wie Stadtgrün, klimaresiliente öffentliche Räume, Regenwassermanagement und Entsiegelungen im Rahmen des Schwammstadt-Konzepts.
Diese Schwerpunkte eröffnen dem Garten- und Landschaftsbau erhebliche Potenziale sowohl im öffentlichen als auch im gewerblichen Sektor. Martin Joos bilanzierte, dass die Klimaanpassung damit zur zentralen Zukunftsaufgabe des Landes wird, wodurch die wirtschaftliche Entwicklung ausdrücklich mit dem Klima- und Naturschutz verknüpft wird.
Ein weiteres Lob des Verbands galt der geplanten Stärkung der Bildungsstätten und der Ausbildung in den grünen Berufen. Vorgesehen sind unter anderem ein Modernisierungspakt für überbetriebliche Berufsbildungsstätten sowie die Förderung privater Schulen für die berufliche Ausbildung.
Martin Joos kündigte an, dass der VGL Baden-Württemberg die Umsetzung dieser Vorhaben aktiv begleiten und sich weiterhin konsequent für die Interessen seiner Mitgliedsbetriebe einsetzen wird.
cm/ VGL Baden-Württemberg









