Bamaka bezieht ihr Gebäude am Drachenfels

Das neue Haus am Fuß des Drachenfels ist auf einen geringen Energieverbrauch ausgerichtet, wird weitgehend digital gesteuert. Foto: Bamaka

Die Einkaufsgesellschaft Bamaka, die mehrheitlich im Besitz des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) ist, hat ihr neues Gebäude in Rhöndorf bezogen. Es bietet auf 630 m² Nutzfläche Platz für 24 bis 30 Angestellte, verteilt auf zwei Etagen. Das Haus steht auf einem eigenen Grundstück am Fuß des Drachenfels. Von ihrem neuen Geschäftssitz aus, betreut die Bamaka rund 50.000 Einkaufsberechtigte bundesweit.

Der Bamaka-Vorstandsvorsitzende Karl Esser freut sich über die nur achtmonatige Bauzeit. Alle Termine sind gehalten worden. Das Haus ist auf einen geringen Energieverbrauch ausgerichtet. Alle Lichtkörper haben LED-Standard. Es gibt keine Glühbirnen und keine Hallogenleuchten mehr. Die Beleuchtung aller Räume ist computergesteuert. Die Fenster sind dreifach verglast und mit Lärmschutz versehen, denn das Gebäude steht gerade 80 Meter von einer der meist befahrenen Eisenbahnlinien Deutschlands entfernt.

PCs gibt es in dem neuen Haus der Bamaka nicht mehr. Am Schreibtisch gibt es nur noch Monitor, Tastatur und Maus. Thin Clients dienen als Mittler zu einer Cloud. Die befindet sich im SAP-Rechenzentrum in Karlsruhe. Das Zentrum hat die höchsten Sicherheitsstandards in Deutschland. Für eine Verbindung ist stets gesorgt: Das neue Haus verfügt über drei Internetleitungen, für den Fall, dass eine davon ausfällt. Insgesamt wurden in dem Gebäude 3000 Meter Netzwerkkabel verlegt. In jedem Raum gibt es vier Anschlüsse für Internet und Telefonie. rAuch die Sicherheit ist digital: Ein doppeltes Schloss schließt das Haus IT-gesteuert. Es gibt eine Rundum-Überwachung und ein Alarmsystem mit direkter Verbindung zur Polizei. Schlüssel wurden duch Transponder ersetzt. Für jeden gibt es genaue Regeln, die bestimmen wer wann ins Büro, in die Tiefgarage oder in den Garten darf.

Eine mit Erdgas angetriebene Luftwärmepumpe sorgt für eine stets angenehme Raumtemperatur. Im Winter heizt die Anlage, im Sommer kühlt sie. Das ist wichtig, denn im Rheintal kann es sommers sehr warm werden. Die vielen Sonnentage in der Region könnte eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach nutzen. Die Vorinstallationen dafür wurden bereits vorgenommen. Nach einer Testphase wird entschieden, ob und wie umfangreich diese Möglichkeit genutzt wird. cm

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 10/2016 .

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