103 neue Meister:innen
Bayerns neue Gärtner-Elite auf der LGS in Furth im Wald geehrt

77 Prozent gingen an den Garten- und Landschaftsbau. Die jährliche Meisterfeier des bayerischen Gartenbaus war erneut Höhepunkt für eine Branche, in der Wachsen und Gedeihen nicht nur auf Pflanzen beschränkt ist.
Dietmar Lindner, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (VGL) Bayern, begrüßte über 400 Gäste zu den Feierlichkeiten und lobte die Absolventinnen und Absolventen als "Träger einer stolzen Tradition und gleichzeitig Gestalter der Zukunft". Mit Blick auf die Landesgartenschau sagte er: "Gärten und Parks sind nicht nur schön, sie sind Lebensräume – und unsere Meister tragen täglich dazu bei, sie zu gestalten und zu bewahren."
Auch Bürgermeister Sandro Bauer wies auf die positive Entwicklung seiner Stadt hin: "Mit der Landesgartenschau hat Furth im Wald ein echtes Ausrufezeichen gesetzt."
In ihrer Festrede betonte Staatsministerin Kaniber den Stellenwert des Meistertitels. Der Meisterbrief sei ein Qualitätssiegel und beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben. Zudem hob sie hervor: "33.000 Unternehmen erwirtschaften jährlich rund zehn Milliarden Euro Wertschöpfung im Freistaat und beschäftigen 84.000 Mitarbeiter. "Damit ist der Gartenbau ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine stabile Säule unserer Agrarwirtschaft."
Nach der zeremoniellen Freisprechung durch den Präsidenten des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes Hermann Berchtenbreiter überreichte die Ministerin die Meisterbriefe an die Experten. Die 16 besten Gärtnerinnen und Gärtner erhielten zusätzlich den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung sowie alle mit Wohn- oder Betriebssitz im Freistaat den mit 3000 Euro dotierten Meisterbonus.
Die 103 Frauen und Männer verteilen sich auf vier verschiedene gärtnerische Fachrichtungen: Neben 79 GaLaBau-Meistern sind auch Spezialisten aus den Bereichen Zierpflanzenbau (14), Baumschule (8) und Staudengärtnerei (2) vertreten. Mehrere GaLaBau-Talente stachen dabei besonders heraus: Ulrich Bühler (städtischer Bauhof Traunreut), Maximilian Pfrang (Bau & Stadtgrün/ Schweinfurt) und Verena Alt (Pohl Gärten in Willmering bei Cham) erzielten die besten Ergebnisse in den Meisterprüfungen.
Bei den Fachagrarwirten Baumpflege erzielten Stefano Hofmann-Röckelein, Inhaber des gleichnamigen Baumpflege-Betriebs in Stegaurach bei Bamberg, und Joris Kubischta, Teamleiter beim Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen, ebenfalls Spitzenleistungen. Sie wurden alle vom VGL Bayern mit Ehrenurkunden und Sonderpreisen ausgezeichnet.
ph/VGL Bayern
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