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BDLA sucht Strategie gegen den Fachkräftemangel

BDLA-Präsident Till Rehwaldt kündigte an, sein Verband werde sich "verstärkt um den beruflichen Nachwuchs bemühen." Foto: Manuel Frauendorf Fotografie

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) will die Anzahl junger Menschen, die ein Studium der Landschaftsarchitektur beginnen und erfolgreich abschließen, steigern

Verbandspräsident Till Rehwaldt kündigte an, der BDLA werde sich "verstärkt um den beruflichen Nachwuchs bemühen." Damit solle der Verschärfung des Fachkräftemangels auch in der Landschafts- und Freiraumplanung entgegengewirkt werden. Planungsbüros und Grünverwaltungen suchten sowohl nach Berufseinsteigern als auch nach erfahrenen Diplom-Ingenieuren, erklärte Rehwaldt. "Gut ausgebildete Fachleute haben beste Berufsaussichten und werden hängeringend gesucht." Bis Ende des Jahres wollen Präsidium und Landesgruppen des BDLA die Verbandsstrategie zur Nachwuchswerbung konkretisieren.

Als der BDLA-Arbeitskreis Ausbildungswesen im März die Entwicklung der Absolventenzahlen und die Zahl der Studienanfänger an deutschen Hochschulen diskutierte, fiel jedoch auf, dass bisher verlässliche Angaben darüber, wie viele Menschen ein Landschaftsarchitektur-Studium aufgenommen und erfolgreich beendet haben, fehlen. Deshalb startete der BDLA jetzt eine Umfrage an allen deutschen Hochschulen mit Studiengängen der Landschaftsarchitektur. Ziel ist es, eine bundesweite Statistik der Studienanfänger und Absolventen zu erstellen. Abgefragt wird das Jahr 2018 aber auch zurückliegende Jahre 2013. cm

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 07/2019 .

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