Maschinen, Stoffe, Verfahren

Begrenzung: Sicheres Gabionen-System beugt Verletzungen vor

Bei dem patentierten System S-Gabione sind die Drahtenden nach innen gebogen. Foto: Moritz Müller Trier

Für eine moderne und naturnahe Grundstücksbegrenzung sind Gabionen derzeit oft die erste Wahl. In Garten oder Landschaft integriert, sind die mit Steinmaterial gefüllten Drahtkörbe immer wieder echte Hingucker. Doch gerade an vielen öffentlichen Orten kommt es nicht nur auf Schönheit, sondern auch auf Sicherheit an. Die Firma Rothfuss hat deshalb ein besonderes System entwickelt.

Bei einigen Modellen bergen die Drahtenden am Randbereich der Körbe immer ein gewisses Verletzungsrisiko. Vor allem, wenn die Begrenzungen in der Nähe von Orten aufgebaut werden, an denen Kinder spielen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen die S-Gabione entwickelt, wobei das "S" für Sicherheit steht. Bei dem patentierten System sind die Drahtenden der Gabione nach innen gebogen. Durch die glatte und gerundete Ausführung, werden Verletzungen vorgebeugt.

Beim Aufbau dient eine einzige Steckschließe dazu, die Kanten zweier Körbe zusammenzuhalten. Da keine überflüssigen Doppelwände notwendig sind, kann Material gespart werden. Sind die Schließen fachgerecht eingesteckt, sitzen sie fest und sicher, wodurch eine exakte Ausbildung der Kanten gewährleistet ist. Des Weiteren hält die Festigkeit einer Mauer dem Vergleich mit Massivbauten stand. Denn die Steckschließen verbinden die Grundkörbe und die benachbarten Körbe fast spielfrei miteinander, sodass die Baukörper monolithisch wirken.

Die Begrenzung ist besonders für öffentliche Einrichtungen und Kommunen interessant. Hier kann sie beispielsweise als Hangbefestigung, Stützmauer oder freistehende Mauer in der Nähe von Sportplätzen, Kinderspielplätzen, Schulen oder Kitas und Kindergärten eingesetzt werden. Sie bietet sich auch für die Verwendung als Sitzgelegenheit an. Dafür muss lediglich ein Holzbrett als Deckel befestigt werden.

Auch als Sichtschutz für Mülltonnen von privaten oder öffentlichen Gebäuden, ist es eine ästhetische Alternative.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 06/2014 .

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