Berlin:
Recycling-Asphalt für Teilabschnitt des Mauerwegs

Zwischen der Machnower Straße und dem Seniorenwohnheim Augustinum wurde der stark beschädigte Weg seit September 2024 vollständig erneuert. Der neue Bodenbelag aus nachhaltigem Recycling-Asphalt sorgt dafür, dass Fußgänger und Radfahrer auf der Strecke wieder sicher unterwegs sind.
Sechs Sitzbereiche mit den für den Mauerweg typischen Bänken und Tischen aus regionaler Eiche und verzinktem Stahl laden zum Verweilen ein. Gleichzeitig wurde der Wegverlauf an sensiblen Stellen angepasst, um bestehende Bäume zu erhalten und Wurzeln zu schützen. Um die natürliche Wanderung der heimischen Amphibien weiterhin sicher zu gewährleisten, entstanden zudem zwei Krötentunnel unterhalb der Strecke.
Der Berliner Mauerweg erstreckt sich über rund 160 km entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Umgesetzt von Grün Berlin verfolgt das Land Berlin seit 2019 ein strukturiertes Programm zur Qualifizierung des Weges. Ziel ist es, den historischen Rundweg dauerhaft zu sichern, abschnittsweise verkehrssicher auszubauen und die Orientierung durch neue Beschilderung und einheitliche Gestaltung zu verbessern.
Mit dem Teilbereich am Zehlendorfer Buschgraben sind drei von aktuell bis 2027 geplante neue Teilbereiche qualifiziert. Bereits umgesetzt wurden ein gut ein Kilometer langes Teilstück im Schlesischen Busch in Treptow-Köpenick, knapp sechs Kilometer am Jenbacher Weg in Großbeeren sowie die Anbindung an den S-Bahnhof Lichtenrade. Entlang des gesamten 160 km langen Wegeverlaufs wurden darüber hinaus Schadstellen beseitigt. Zudem verfügt der Mauerweg inzwischen über ein verbessertes Wegeleitsystem mit neuen Erinnerungsstelen und optimierter Wegweisung.
Gegenwärtig wird ein mit 1000 Prunus serrulata bestandener Mauerwegabschnitt am sogenannten Japaneck in Berlin-Lichterfelde erneuert. Bis Ende des Jahres beginnen die Arbeiten am Hahneberg in Berlin-Spandau und der Ruppiner Chaussee in Berlin-Reinickendorf.
Für die Ertüchtigung des Berliner Mauerweges stehen bis Ende 2026 12,39 Millionen Euro zur Verfügung. Die Finanzierung des Projektes erfolgt zu 90 Prozent durch den Senat des Landes Berlin. cm/Grün Berlin









