Berlin setzt eine "Charta für das Stadtgrün" auf

"Das Stadtgrün ist für Berlin zentral", sagt Umweltsenatorin Regine Günther. Stadtbäume, Parks und Freiflächen seien von enormer Bedeutung. Foto: Stephan Röhl, Heinrich-Böll-Stiftung, CC BY-SA 2.0

Berlins Landesregierung will eine „Charta für das Berliner Stadtgrün“ erstellen. Das Papier soll gemeinsam mit der Stadtgesellschaft, den Senatsverwaltungen, den Bezirken und der Fachöffentlichkeit erarbeitet werden. Am Ende eines 15-monatigen Dialogs soll eine dauerhafte Selbstverpflichtung des Landes Berlins für den Umgang mit dem Stadtgrün stehen, die von der Stadtgesellschaft mitgetragen wird. Eine Online-Bürgerbeteiligung startet im Oktober auf der Website meingruenes.berlin.de.

Die Charta solle die Zielsetzung einer grünen Infrastruktur für die Hauptstadt benennen und sie mit Instrumenten zur Umsetzung unterfüttern, teilte Umweltsenatorin Regine Günther mit. Die Herausforderungen einer nachhaltigen Stadtentwicklung würden interdisziplinär und zukunftsgerichtet angegangen. Es gelte, ausreichend große, an örtlichen Gegebenheiten und Bedarfen ausgerichtete grüne Freiräume zu sichern und zu entwickeln. Von entscheidender Bedeutung sei auch die Qualität der Flächen.

„Das Stadtgrün ist für Berlin zentral“, sagte die parteilose Senatorin. Stadtbäume, Parks und Freiflächen seien von enormer Bedeutung. Berlin werde als moderne, lebenswerte Metropole nur bestehen, wenn das Grün in der Stadt und die verschiedenen neuen Herausforderungen wie Flächenkonkurrenzen oder Klimawandel in Einklang gebracht würden. „Gerade der Hitzesommer 2018 hat uns den unschätzbaren Wert des Stadtgrüns wieder verdeutlicht“, sagte Günther. Stadtgrün spende Schatten, kühle die Stadt ab und biete Raum für Erholung und Entspannung. „Das müssen wir erhalten, pflegen und ausbauen“, so Günther.

cm

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