BGL kritisiert Entlastungsprämie als weitere Belastung

Der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) übt Kritik an den Spritpreis-Beschlüssen der Koalition von CDU, CSU und SPD. „Die vom Koalitionsausschuss beschlossenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der gestiegenen Energiekosten verfehlen ihr Ziel“, bemängelte BGL-Präsident Thomas Banzhaf.
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Die Entlastungprämie belaste mittelständische Betriebe sagt BGL-Präsident Thomas Banzhaf zu den Spritpreis-Beschlüssen der Koalition von CDU, CSU und SPD. Foto: Paul-Philipp Braun/BGL

Er spricht für 4.200 GaLaBau-Betriebe. „Statt einer Entlastung der Betriebe sehe ich unterm Strich eine weitere Belastung“, so Banzhaf. „Die kleinen und mittleren Betriebe im GaLaBau sind von den Preissteigerungen der letzten Jahre massiv betroffen. Die Auftrags- und Ertragslage lässt daher keinen Spielraum zur Auszahlung von sogenannten „Entlastungsprämien“. Die Zahlung dieser „Prämie“ müssten unsere Betriebe allein erbringen, ohne staatliche Unterstützung.

Gleichzeitig müssten die Betriebe bereits erhebliche Kostensteigerungen in allen Bereichen verkraften, sagte der BGL-Präsident. Hier verschiebe der Staat die Verantwortung auf die Arbeitgeberseite und schüre eine Erwartungshaltung, die die Betriebe angesichts eines schwierigen Marktumfeldes kaum erfüllen könnten. Es sei bedauerlich, dass diese Zusammenhänge von der Bundesregierung nicht erkannt würden.

„Die Senkung der Energiesteuer ist ein längst überfälliger Schritt, der aber nicht ausreicht und verstetigt werden muss“, kommentierte Banzhaf: „Der Druck auf die Betriebe bleibt hoch.“

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