braun-steine
Neue Therme verbindet Historie mit moderner Architektur

Eingebettet in das denkmalgeschützte Ensemble des Sprudelhofs kommt dabei den Außenflächen eine besondere Bedeutung zu. Eine zentrale Rolle übernimmt das eingesetzte Arena-Pflastersystem, das gestalterische Qualität, Funktionalität und Nachhaltigkeit in einem sensiblen historischen Umfeld vereint.
Die Gestaltung orientiert sich an der organischen Formensprache des Jugendstils und übersetzt diese in eine moderne Freiraumarchitektur. Mit seiner intelligenten Geometrie greift das Arena-Pflaster die fließenden Linien des Bestands auf und schafft einen harmonischen Übergang zwischen Therme, historischem Ensemble und öffentlichem Raum. Regionale Farbnuancen wie Muschelkalk und Sandstein fügen sich dezent in das Erscheinungsbild ein und unterstützen die hochwertige Gesamtwirkung.
Besondere Anforderungen stellte der denkmalgeschützte Außenbereich: Neue Flächen mussten sich behutsam in den Bestand integrieren und zugleich langlebig sowie funktional sein. Hier spielte das Arena-System seine Stärken aus. Durch die präzise Geometrie konnten große Bereiche nahezu schnittfrei umgesetzt werden – ein wesentlicher Vorteil im Umgang mit historischer Bausubstanz. Eingriffe in bestehende Strukturen sowie Lärm durch Schneidearbeiten wurden reduziert, gleichzeitig ließ sich der Belag flexibel an vorhandene Naturstein-Elemente anpassen.
Neben den gestalterischen Qualitäten überzeugt das System auch funktional: Versickerungsfähige Fugen unterstützen die Regenwasserbewirtschaftung und tragen zu einer klimaangepassten Entwicklung des Stadtraums bei. In Kombination mit dem Vegetationsfugenstein entstehen fließende, barrierearme Übergänge zwischen Wegen, Aufenthaltsbereichen und Begrünung – und damit ein Außenraum, der historische Identität bewahrt und zugleich zukunftsfähige Freiraumgestaltung sichtbar macht.









