Zur Senkung des Rohstoffverbrauchs in Deutschland
Bund verabschiedet Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie

Nach dem NKWS soll der jährliche Verbrauch von Primärrohstoffen bis 2045 erheblich reduziert werden. Die Regierung von SPD und Grünen orientiert sich dabei an dem Vorschlag des International Resource Panel, den Verbrauch pro Kopf langfristig auf 6 bis 8 t zu senken. Derzeit liegt er bei rund 16 t. Der Anteil der Sekundärrohstoffe soll bis 2030 von gegenwärtig 13 Prozent auf 26 Prozent erhöht werden.
Zudem soll die Unabhängigkeit von Rohstoffimporten künftig gestärkt werden. Die NKWS knüpft dabei an EU-Ziele an, die im Critical Raw Materials Act für strategische Industrierohstoffe formuliert worden sind: 25 Prozent des Bedarfs an strategischen Rohstoffen sollen danach bis 2030 durch Recycling gedeckt werden. Und: Pro Kopf sollen bis zum Jahr 2030 zehn Prozent und bis zum Jahr 2045 20 Prozent weniger Abfall produziert werden, jeweils im Vergleich zum Jahr 2020.
Die Ziele der NKWS sollen durch konkrete Maßnahmen und Instrumente umgesetzt werden. Beispiele sind Standards für langlebige Produkte, die Einführung digitaler Produktpässe, Rezyklateinsatzquoten für Kunststoffe auf EU-Ebene, eine Weiterentwicklung des Rechts auf Reparatur für Verbraucher oder die gezielte Nutzung der öffentlichen Beschaffung für die Kreislaufwirtschaft. cm/BMUV
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