Bundesgartenschau: 1,1 Millionen Besucher zur Halbzeit

BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas erläuterte die Ergebnisse der Besucherbefragung und der Medienanalyse. Mit dabei (v. l. n. r.): Jochen Sandner, DBG-Geschäftsführer, Harry Mergel, Oberbürgermeister Heilbronns, und Guido Wolf, Tourismusminister Baden-Württemberg. Foto: Sibylle Eßer, DBG

Zur Halbzeit hat die Bundesgartenschau in Heilbronn rund 1,1 Mio. Besucher gezählt. Damit liegt sie genau im Plan, um das Ziel von 2,2 Mio. Besuchern zu erreichen. Eine Besucherumfrage ergab, dass fast jeder Freunden, Bekannten oder Kollegen die BUGA weiterempfehlen will. Drei von vier Gartenschaugästen wollen wiederkommen. Für 87 Prozent der Besucher war die BUGA ein Hauptanlass, Heilbronn zu besuchen.

Überwältigend ist die Zahl der verkauften Dauerkarten. Statt erwarteten 35 000 Abonnenten haben sich bis zur Halbzeit 90 821 Menschen für ein ständiges Ticket entschieden. Allein im Juli wurden noch 157 Dauerkarten verkauft. "Das ist ein klares Bekenntnis der Menschen in der Region zur BUGA", sagte BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas. Die hohe Zahl an Dauerkarten und vor allem ihre intensive Nutzung bewirke jedoch, dass das Verhältnis von Besuchern mit Dauerkarte zu jenen mit Tageskarte nur leicht zugunsten der Tageskarten ausfällt.

Durchschnittlich verbringen die Besucher 5 bis 6 Std. auf der Bundesgartenschau. In Einzelfällen bleiben sie auch deutlich länger. Besonders beliebt ist die Wassershow am Abend. Seit der Eröffnungsfeier haben etwa 3500 Veranstaltungen auf der BUGA stattgefunden. Rund 2300 Führungen stehen noch bevor, zu denen ca. 60 000 Besucher erwartet werden.

Oberbürgermeister Harry Mergel hofft, "dass wir auch in der zweiten Halbzeit bei optimalen Rahmenbedingungen weiter von der Begeisterungswelle getragen werden". Weil sich Verwaltung und Gemeinderat jedoch der zahlreichen Risiken von Veranstaltungen dieser Größenordnung bewusst seien, habe man von Anfang an eine Rückstellung gebildet. Kaum zu beeinflussen seien das Wetter sowie Kostensteigerungen in zahlreichen Gewerken und bei Personaldienstleistungen.

cm/DBG

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 08/2019 .

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