Rückgang der Wirtschaftsleistung
Bundesregierung rechnet mit zweitem Rezessionsjahr in Folge
Die Regierung setzt ihre Prognose damit deutlich herab. Vor sieben Monaten hatte sie noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent gerechnet. Schon im vergangenen Jahr war Deutschlands Wirtschaft um 0,3 Prozent geschrumpft. Derzeit werde die deutsche Wirtschaft durch strukturelle Faktoren infolge des demografischen Wandels, einer schwierigeren Wettbewerbsposition und geoökonomischer Fragmentierung beeinträchtigt, so Habeck. Zudem belasteten konjunkturelle Effekte wie die anhaltend schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie die weiterhin restriktiv wirkende Geldpolitik die wirtschaftliche Entwicklung.
Für das Jahr 2025 rechnet die Bundesregierung mit einer Steigerung des realen Bruttoinlandsprodukts um 1,1 Prozent. 2026 dürfte sich der Anstieg auf 1,6 Prozent erneut verstärken. Wachstumsimpulse seien im kommenden Jahr vor allem vom privaten Verbrauch zu erwarten, der durch eine steigende Kaufkraft der privaten Haushalte infolge höherer Lohnabschlüsse, rückläufiger Inflationsraten und steuerlicher Entlastungen wieder ausgeweitet wird. Außerdem dürften die niedrigeren Zinsen die Kauflaune anregen. Auch die deutschen Absatzmärkte im Ausland werden gemäß den Prognosen internationaler Organisationen im Projektionszeitraum wieder etwas kräftiger wachsen. cm/BMWK
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