Manhattan

Buschfeuer im New Yorker Inwood Hill Park

Gleich mehrere Buschfeuer im Inwood Hill Park hüllten im November große Teile des New Yorker Stadtteils Manhattan über zwei Tage in dichte Rauchwolken. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch das steile, dicht bewaldete Parkterrain und umfallende Bäume.

Zur Bekämpfung der Brandherde kamen über 150 Feuerwehrleute und eine Marineeinheit. Über 45 m Geländesteigung mussten überwunden werden, um mit Schläuchen Löschwasser aus dem Harlem River zu pumpen. Schließlich gelang es durch Gegenfeuer, den Brand einzudämmen.

Verletzte wurden keine gemeldet. Insgesamt wurden rund 8093 m² Parkfläche zerstört. Brandursache ist eine seit August anhaltende Dürreperiode an der Nordostküste der USA. Dem Brand gingen Brandserien in New Jersey und Connecticut voraus. Für New York ist der Inwood Hill Park die zweite von Feuer betroffene Parkanlage in diesem Herbst. Bereits im Vorfeld rief Bürgermeister Eric Adams die New Yorker dazu auf, das trockene Wetter nicht zu unterschätzen.

"Wir haben zusammengebrochene Bäume geräumt und etwa ein halbes Dutzend weitere Bäume gefällt", teilte Joseph Kocal, Leiter der Forstverwaltung Manhattan, mit. Um künftig ähnliche Vorfälle zu vermeiden, ist Benutzern des Parks bis auf Weiteres Rauchen und offenes Feuer untersagt.

Im vergangenen Jahr um diese Zeit wurde die Region von historischen Regenfällen geplagt. "Wir müssen also in Zukunft wirklich auf alles vorbereitet sein", sagte Kip Stein, Leiter der Abteilung für die Verwaltung der Naturgebiete in New York City: "Wir müssen dabei an den Klimawandel denken." ph

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