Forschung und Entwicklung

Chlorpyrifos-haltige Pflanzenschutzmittel verboten

"Garten-Lorixan", das unter anderem zur Bekämpfung von Wegameisen (Lasius) eingesetzt wird, darf noch bis zum 6. Mai kommenden Jahres gehandelt und verbraucht werden. Foto: KoS

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat im November die Zulassung der Pflanzenschutzmittel "Garten-Lorixan" und "Nexion Neu" zurückgerufen. Die Mittel mit den Zulassungs-Nummern 042580-00 und 024135-00 enthalten den in der Europäischen Union als umweltgefährlich gekennzeichneten Wirkstoff Chlorpyrifos.

Beim Menschen ruft der Thiophosphorsäureester Beschwerden von Übelkeit und Durchfall bis hin zu Krämpfen und Atemstillstand hervor, schädigt die Entwicklung von Kindern im Mutterleib. An Insekten wirkt Chlorpyrifos als Kontakt-, Fraß- und Atemgift. Es wirkt direkt auf das Nervensystem der Tiere, hemmt das Enzym Acetylcholinesterase, das zur Neurotransmission gebraucht wird.

Während das zur Bekämpfung von Weg- und Wiesenameisen eingesetzte "Garten-Lorixan" mit Chlorpyrifos kaum noch im Handel zu finden ist, wird "Nexion Neu" gegen Maden und Gemüsefliegen unverändert verkauft. "Garten-Lorixan" darf noch bis zum 6. Mai kommenden Jahres gehandelt und verbraucht werden, "Nexion Neu" muss bereits zum 2. April 2014 aus dem Verkehr gezogen sein. Ist die jeweilige Frist verstrichen, so das Pflanzenschutzgesetz, sind die Mittel fachgerecht zu entsorgen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 12/2013 .

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