Präzises und umweltschonendes Reinigungsgerät

CityBees saugen Zigarettenkippen und Kleinmüll ein

Da hat der Anwender gut lachen: Die CityBees sind nicht nur relativ leicht, sondern auch mühelos zu handhaben ... Foto: Victor Fischer

An unzugänglichen Stellen gleicht die städtische Müllbeseitigung einer Sisyphusarbeit. Ob an Bushaltestellen, Parkbänken oder Kiosken - hier ist Zigarettenstummeln, Kronkorken und sonstigem Kleinmüll mit Besen und Müllzange nicht immer beizukommen. Insbesondere dann, wenn Kopfsteinpflaster, Baumscheiben, Gitterroste, Gleisschottern, Ritzen und Fugen die Arbeit noch zusätzlich erschweren. Der Berliner Jungunternehmer Victor Fischer will nun mit einer innovativen Reinigungslösung Abhilfe schaffen: Den CityBees.

Nach Angaben des Start-Up-Chefs erreichen diese Geräte schnell, leise und punktgenau Kleinstabfall selbst in den unzugänglichsten Ecken - sowohl indoors als auch outdoors. "Überall dort, wo Menschen sich aufhalten und achtlos ihren Müll hinterlassen", so Fischer, "ist das Revier der CityBees".

Neben ihrem geringen Gewicht punkten die Geräte mit einer guten Ergometrie. "Sie lassen sich problemlos am Tragriemen mitführen, ob über der Schulter oder an der Kehrrichtkarre und ergänzen Besen und Abfallzange ideal", sagt Fischer. Ein weiteres Plus der leise Elektro-Motor der CityBees, der den Einsatz an jedem Ort und zu jeder Tageszeit erlaubt.

... Sie lassen sich am Tragriemen über der Schulter oder an der Kehrrichtkarre transportieren. Foto: Victor Fischer

Keine Staubwolken mehr

Zudem wird nicht mehr geblasen, wodurch keine Staubwolken mehr entstehen. Die CityBees verrichten ihr Werk saugend, wodurch der Müll im gleichen Arbeitsgang eingesammelt wird. Mit dem Saugrohr können sie Abfälle punktgenau ansteuern. Fein dosiert und leicht mit einer Hand bedient, werden nur die gewünschten Abfälle und keine Fremdstoffe wie Erde, Pflanzen, Kleinstlebewesen oder Steine mit aufgesaugt.

Selbst sandige Untergründe sind für die CityBees kein Problem. Ein speziell patentierter Gebläserotor mit Lammellenfilter sorgt dafür, dass der Sand abgeschieden wird und auch kein Staub in die Umgebungsluft gelangt. Anwender brauchen weder einen Mund- noch einen Ohrenschutz.

Baukastenprinzip

Die CityBees sind zudem äußerst robust, leicht zu bedienen und zu reinigen. Alle Einzelteile sind im Baukastenprinzip zusammengeführt, lassen sich mühelos zerlegen und auch wieder zusammenführen. Dies ist besonders wichtig, wenn das Sammelgut in Tonnen entleert wird und die Geräte von Zeit zu Zeit gereinigt werden. "Alle Module können problemlos getauscht und ersetzt werden - falls dies einmal notwendig sein sollte - und wir garantieren eine schnelle und problemlose Ersatzteilversorgung", versichert Fischer.

Die CityBees kommen aber nicht nur der Umwelt und der Sauberkeit in der Stadt zugute, sondern sollen sich in Zukunft auch selbst finanzieren. Die neue EU-Gesetzgebung, nach der die Verursacher von Kleinmüll (beispielsweise Zigaretten- und Getränkehersteller) sich an den Reinigungs- und Entsorgungskosten zu beteiligen haben, macht es möglich. Das Sammelgut soll zukünftig den Produzenten in Rechnung gestellt werden. Fischer ist sich sicher: "Die kleinen CityBees werden den Abfallmarkt ganz schön aufmischen".

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 06/2020 .

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