Unternehmensführung

Cyberangriffe: Nur jedes zweite Unternehmen hat einen Notfallplan

Albtraum Cyberangriff: viele Unternehmen sind darauf nicht gut vorbereitet. Foto: NicoElNino, Adbobe Stock

Hacker, die sich auf den Unternehmensservern herumtreiben, der Abfluss von wichtigen Geschäftsdaten oder Ransomware, die Festplatten verschlüsselt und die IT-Nutzung unmöglich macht: Auf solche Cyberattacken sind viele Unternehmen in Deutschland immer noch unzureichend vorbereitet.

Nur gut jedes Zweite (54 %) verfügt über einen Notfallplan mit schriftlich geregelten Abläufen und Ad-hoc-Maßnahmen für den Fall von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die 1066 Unternehmen aus allen Branchen repräsentativ befragt wurden.

Aktuell ist die Vorbereitung auf Cyberangriffe vor allem eine Frage der Unternehmensgröße. Große Unternehmen mit 100 bis 500 Beschäftigten (71 %) sowie 500 und mehr Beschäftigten (78 %) haben deutlich häufiger einen Notfallplan aufgestellt als kleinere mit zehn bis 99 Beschäftigten (51 %). Dabei kann jedes Unternehmen Opfer von Cyberattacken werden, unabhängig von Branche und Größe. Ist die Firmen-IT erst einmal infiziert oder lahmgelegt, entstehen den Unternehmen hohe Kosten, die bis hin zu wochenlangen Produktionsausfällen gehen können.

Nachholbedarf haben die Unternehmen auch bei der Sensibilisierung der Belegschaft rund um Cybersecurity. So führen nur sechs von zehn (61 %) regelmäßige Schulungen zu Sicherheitsthemen durch, wobei es hier keine Unterschiede zwischen großen und kleinen Unternehmen gibt. Weitere 13 Prozent planen, Schulungen anzubieten - aber jedes vierte Unternehmen (25 %) will auch künftig darauf verzichten.

Doch gerade die Umsicht der Mitarbeiter ist entscheidend, denn sie können die Cyberangriffe erleichtern oder erschweren, denn in der Regel sind sie die erste Abwehrreihe. Daher sollten Unternehmen unbedingt über Risiken und Angriffsarten aufklären und der Belegschaft Hinweise für das richtige Verhalten an die Hand geben.

Bitkom

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 10/2022 .

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