Branchenwachstum seit 16 Jahren ungebrochen

GaLaBau-Umsatz wächst 2025 auf 11,11 Milliarden Euro

Deutschlands Garten- und Landschaftsbau hat seinen Umsatz das 16. Jahr in Folge gesteigert. Der nominale Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 11,11 Milliarden Euro: ein Plus von 4,3 Prozent. Im selben Zeitraum stieg auch die Zahl der Beschäftigten, Azubis und Mitgliedsbetriebe. Die Branchenstatistik des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) zeichnet das Bild einer gesunden Branche trotz konjunktureller Belastungen.
Wirtschaftsentwicklung GaLaBau
Die Umsatzentwicklung im GaLaBau geht seit 16 Jahren immer bergauf: 2025 erzielte die Branche einen Jahresumsatz von 11,11 Milliarden Euro. Grafik: Neue Landschaft

Den Umsatz haben 19.898 landschaftsgärtnerische Fachbetriebe mit insgesamt 131.746 Beschäftigten erzielt. Ihre Zahl stieg gegenüber dem Vorjahr (19.636 Betriebe) weiter an. Die Anzahl der Betriebe, die in den elf GaLaBau-Landesverbänden organisiert sind, stieg leicht auf 4.254 (2024: 4.210). Sie erwirtschafteten wie im Vorjahr fast zwei Drittel des Gesamt-Umsatzes (63,18 %). Die Gesamtzahl der Betriebe, die nicht Verbandsmitglieder sind, wuchs um 218 auf 15.644.

Die Zahl der Insolvenzen in der Gesamtbranche stieg im Jahr 2025 auf 133 (2024: 101). So hoch lagen die Insolvenzen seit 2011 nicht mehr. Eine positive Entwicklung verzeichnen dagegen die Mitgliedsbetriebe der GaLaBau-Verbände: Bei ihnen ging die Zahl der Insolvenzen erstmals seit drei Jahren zurück (von 13 auf neun) und bleibt damit auf niedrigem Niveau.

Als Arbeitgeber erfreut sich der Garten- und Landschaftsbau weiterhin großer Beliebtheit: Mit 131.746 Beschäftigten arbeiten so viele Menschen in den GaLaBau-Betrieben in Deutschland wie nie zuvor (2024: 131.166).

Auch die Ausbildung zum Landschaftsgärtner und zur Landschaftsgärtnerin bleibt für junge Menschen attraktiv: 8.089 junge Menschen lernten 2025 über alle Ausbildungsjahre den Beruf in den umlagepflichtigen GaLaBau-Betrieben den Beruf (2024: 8.004) in allen Ausbildungsjahren.

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"Ich freue mich über diese positiven Branchenzahlen und bin stolz auf unseren GaLaBau", freute sich BGL-Präsident Thomas Banzhaf. Foto: Martin Rottenkolber/BGL

"Ich freue mich über diese positiven Branchenzahlen und bin stolz auf unseren GaLaBau", freute sich BGL-Präsident Thomas Banzhaf. "Wir sind wirtschaftlich stabil, ausbildungsstark und systemrelevant für den Bau und die Pflege klimaangepasster, lebenswerter Städte."

Damit die Branche dieses Potenzial weiter entfalten könne, brauche sie klare politische Unterstützung, sagte der BGL-Präsident. Dazu gehörten faire Wettbewerbsbedingungen, die Abschaffung branchenspezifischer Benachteiligungen, wie der Maut für leichte Lkw sowie praktikable Wege zur Gewinnung in- und ausländischer Fachkräfte. Wer grüne Infrastruktur wolle, müsse die Betriebe stärken, die sie planen und bauen.

Wirtschaftsentwicklung GaLaBau
Bereits das vierte Jahr in Folge verzeichnete der Markt des öffentlichen Grüns ein deutliches Umsatzwachstum.Der Privatgarten bleibt das stärkste Umsatzsegment des GaLaBaus. Grafik: BGL

Auch 2025 blieb der Privatgarten das stärkste Umsatzsegment der GaLaBau-Branche. Mit rund 56,87 Prozent am Gesamtumsatz stieg der Anteil an den Auftraggeber-Segmenten gegenüber dem Vorjahr um 0,29 Prozentpunkte. In Euro und Cent stieg er um 290 Millionen auf 6,32 Milliarden Euro.

Bereits das vierte Jahr in Folge verzeichnet der Markt des öffentlichen Grüns ein deutliches Umsatzwachstum. Dort erwirtschafteten die GaLaBau-Betriebe 2025 einen Umsatz von 2,36 Milliarden Euro gegenüber 2,15 Milliarden Euro in 2024. Das ist ein Plus von 8,9 Prozent.

Mit Wohnungsbauaufträgen erwirtschafteten die GaLaBau-Betriebe 990 Millionen Euro. Zusammen mit dem Wohnungsbau, der Industrie und sonstigen sorgten sie wie im Vorjahr für rund 43 Prozent Umsatzanteil. In Euro und Cent waren es jedoch nur 4,79 Milliarden Euro (2024: 4,64 Milliarden Euro). cm

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