Ökosystem und Verwendung

Der Kirschlorbeer und seine oft übersehenen Talente

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Seit dem 01. September 2024 ist in der Schweiz durch eine Änderung der Freisetzungsverordnung das Inverkehrbringen verschiedener Pflanzenarten wie Prunus laurocerasus gemäß Artikel 15 FrSV verboten. Dies hat bereits im Vorfeld zu kontroversen Diskussionen in Fachmedien, großen Tageszeitungen bis hin zu Beiträgen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen geführt. Während die einen in ihrem Garten nicht auf die immergrünen schnittverträglichen Heckenpflanzen verzichten wollen, wünschen sich die anderen heimische insektennährende Alternativen. Doch wie steht es eigentlich um die Ökosystemleistung Biodiversitätsförderung beim Kirschlorbeer?
Bundesgehölzsichtung Pflanzenverwendung
Abb. 2: Sichtung von Prunus laurocerasus im Sichtungsgarten der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim. Foto: BdB

Die Ziele dieses Artikels liegen in der Aufklärung über die aktuell geltende rechtliche Situation zu Verkauf und Verwendung von Prunus laurocerasus in Deutschland und der Thematisierung jener Vorzüge der Pflanzen, die kaum bis gar keine Beachtung in bisherigen Berichten gefunden haben.

Botanik und Herkunft

Prunus laurocerasus, auch bekannt als Kirschlorbeer, Lorbeerkirsche oder Pontische Lorbeer-Kirsche, ist eine Pflanzenart aus der Familie der
Rosengewächse (Rosaceae) (Fitschen 2002). Das natürliche
Verbreitungsgebiet des je nach Sorte 1 bis 5 m hoch werdenden Strauchs (AuGaLa 2023) umfasst Südosteuropa bis Kaukasien (Fitschen 2002). Mit Bulgarien und Rumänien weisen auch Mitgliedsstaaten der Europäischen Union natürlich vorkommende Populationen jener Pflanzen auf (schriftliche Mitteilung von Marco Hoffman, Delegierter der European Nurserystock Association ENA, 2024).

Die bevölkerungswachstumsbedingt zunehmende Bebauung von Städten sowie der Klimawandel stellen extreme Anforderungen an die Eigenschaften verwendeter Pflanzen. Neben optischen Kriterien gewinnt die Stresstoleranz von Gehölzen deshalb immer stärker an Bedeutung. Ergebnisse aus objektiven Sortenprüfungen liefern Verwendern Anhaltspunkte für die Eignung einer Sorte, ihre Vorzüge und mögliche Beeinträchtigungen.

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Abb. 1: Logo für ausgezeichnete Sorten. Fotos: BdB

Objektive Sortenprüfung und -beschreibung

Der Arbeitskreis Gehölzsichtung übernimmt seit nunmehr 44 Jahren jene für die Branche verantwortungsvolle Aufgabe. Auf bis zu zwölf über das Bundesgebiet verteilten Standorten werden ausgewählte Sorten der zu untersuchenden Gehölzart über mehrere Jahre von unabhängigen staatlichen und privaten Institutionen aufgepflanzt, die Versuchsanlage betreut und in einer abschließenden Sichtung ausgewertet.

Neue Züchtungen und Selektionen, die sich in Kriterien wie beispielsweise ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und Schaderregern, dem Zierwert, ihrem Wuchs- sowie Blühverhalten oder der Frosthärte deutschlandweit über die meist dreijährige Sichtungsdauer bewähren und in der Gesamtbewertung drei Sterne bekommen, erhalten das Prädikat "Premiumgehölz der Bundesgehölzsichtung" (Abb. 1). (Gehölzsichtung 2024a)

Zu den Versuchsstandorten zählen neben dem Bundessortenamt die Landwirtschaftskammern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die Hochschulen Osnabrück sowie Weihenstephan-Triesdorf, die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt, die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (Abb. 2), die Landesämter für Landwirtschaft und Ländlichen Raum in Erfurt beziehungsweise für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden-Pillnitz, der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen sowie die Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim. (Gehölzsichtung 2024a)

In den Jahren 2017 bis 2022 wurde eine Sichtung verschiedener Sorten von Prunus laurocerasus und Portugiesischem Kirschlorbeer (Prunus lusitanica) durchgeführt. Der Ergebnisbericht hob die gute Eignung von Prunus laurocerasus als Sitz- und Nistplatz für Vögel wie auch das über Nektarien auf den Blattunterseiten bereitgestellte Nahrungsangebot für Bienen hervor. Die untersuchten Sorten wiesen eine stark unterschiedliche Fruchtbildung auf. So zeigten Sorten wie 'Marbled White' oder 'Greenpeace' im Untersuchungszeitraum keine, 'Caucasica', 'Anbri' ETNA, 'Ivory', 'Miky', 'Prutondi' sowie 'Rotundifolia' eine sehr geringe Fruchtbildung. (Gehölzsichtung 2024b)

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Abb. 3: Auszüge aus dem Videomaterial: Insektenvielfalt an Blütenständen von Prunus laurocerasus in urbaner Pflanzung. Foto: BdB

Ökosystemleistung Biodiversitätsförderung

"Der weltweite Rückgang der Insekten innerhalb der letzten Jahrzehnte wurde durch eine Vielzahl von Studien belegt. Er hat massive Auswirkungen auf die Biodiversität, die damit verbundenen Ökosystemleistungen und die Grundlagen unserer Nahrungsmittelproduktion." (Gross und Zimmermann 2019)

Private Gärten, Parkanlagen, Straßenbegleitgrün oder Stadtwälder stellen wichtige verbindende Landschaftselemente einer grünen Infrastruktur dar. Bäume und Sträucher können ober- wie unterirdisch als Lebensraum für verschiedenste Organismen einen erheblichen Beitrag zum Erhalt jener schwindenden Insektenvielfalt leisten. Welche Pflanzen dabei besonders großes Potenzial aufweisen, ist bislang jedoch kaum erforscht.

Beim Spaziergang durch einen dicht mit Wohnblöcken und Gewerbeimmobilien bebauten Teil unserer Hauptstadt Mitte April dieses Jahres musste ich nur meinen Ohren folgen, um eine Kirschlorbeer-Hecke zu lokalisieren, die sich von der umgebenden grünen Infrastruktur durch ihre außergewöhnlich starke Frequentierung durch Insekten abhob.

Angestachelt von Berichten, die die auffallende Sterilität der kontrovers diskutierten Pflanzen betonten, hockte ich mich spontan vor die Hecke, griff zum Handy und dokumentierte das muntere Treiben für eine halbe Stunde in mehrminütigen Videos (Abb. 3 bis 5). Was viele Gartenbesitzer wie auch Gehölzproduzenten dem Kirschlorbeer seit langem attestieren, übertraf meine eigenen Erwartungen bei weitem.

Nützliche Insekten wie Wildbienen und Schwebfliegen der Gattung Eristalis sp. besuchten die weißen Blütentrauben unermüdlich, aber auch andere Gliederfüßer (Arthropoda) wie Spinnen fanden auf der Blattspreite einen Lebensraum. Eine außergewöhnlich hohe Vielfalt von Insekten ließ sich Tag für Tag über den gesamten Blühzeitraum an den unterschiedlichsten Standorten beobachten. Doch allein anhand des zugesandten Videomaterials des kurzen ersten Ausflugs konnten Experten des Instituts für Bienenschutz des Julius Kühn-Instituts (JKI) aus Braunschweig unter den Wildbienen Individuen von Andrena nitida (Glänzende Düstersandbiene), Andrena fulva (Fuchsrote Lockensandbiene), Andrena dorsata (Rotbeinige Körbchensandbiene) sowie vermutlich Andrena cineraria (Grauschwarze Düstersandbiene) und Colletes cunicularius (Frühlings-Seidenbiene) identifizieren.

Auch weitere Hautflügler (Hymenoptera) und Zweiflügler (Diptera) wurden beim Blütenbesuch beobachtet, sodass der Eindruck entsteht, Prunus laurocerasus offeriere mit seinem Pollen und Nektar für vielfältige kurz- wie langzungige Insekten eine wichtige, geeignete und gut zugängliche Nahrungsquelle.

Zusätzlich zu den Blüten bieten die extrafloralen Nektarien an den Blattunterseiten des Kirschlorbeers, bei anderen Prunus-Arten sitzen die Nektarien am oberen Ende des Blattstiels oder an der Spreitenbasis (Fitschen 2002), in blütenfreien Zeiten wichtige Nahrungsalternativen (IVA 2023).

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Abb. 4: Auszüge aus dem Videomaterial: Verschiedene Wildbienenarten an Prunus laurocerasus in urbaner Pflanzung. Foto: BdB

Rechtliche Situation zum Inverkehrbringen der Lorbeerkirsche in Deutschland und der EU

Die Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 und die hiermit etablierte Liste invasiver Arten mit unionsweiter Bedeutung (Unionsliste) bilden die rechtsverbindliche Handlungsgrundlage zum Umgang mit invasiven Arten in den EU-Mitgliedsstaaten. Auf Basis artspezifischer Risikobewertungen wird die Unionsliste in regelmäßigen Abständen überprüft und sukzessiv erweitert. Mit Aufnahme einer Art in die Unionsliste besteht ein unmittelbares Verbot des Inverkehrbringens in der gesamten Europäischen Union. (BfN 2024a)

Acacia saligna (Weidenblatt-Akazie), Ailanthus altissima (Götterbaum) und Prosopis juliflora (Mesquitebaum) sind die einzigen derzeit auf der Unionsliste gelisteten Baumarten und unterliegen dementsprechend einem EU-weitem Handelsverbot. Auch Einfuhren aus Drittländern sind hierdurch untersagt.

Prunus lauracerasus steht nicht auf jener Unionsliste und unterliegt dementsprechend keinem generellen Handelsverbot. Nach geltendem Recht kann die Art aufgrund ihres natürlichen Vorkommens in der EU (Bulgarien/Rumänien) auch nicht in die Unionsliste aufgenommen werden (schriftliche Mitteilung von Marco Hoffman 2024).

Die naturschutzfachliche Invasivitätsbewertung gebietsfremder Arten für Deutschland wird auf Grundlage des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt, der nationalen Biodiversitätsstrategie sowie des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) vorgenommen. Dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) obliegen dabei die Aufgaben der Erstellung und Veröffentlichung entsprechender Bewertungen. (BfN 2024b)

Prunus laurocerasus ist für Deutschland seit 2013 als "potentiell invasiv" ausgewiesen und steht damit auf der sogenannten Grauen Liste, welche sich wiederum in eine Handlungs- und eine Beobachtungsliste aufteilt. Nach aktuellem Stand (November 2024) befindet sich der Kirschlorbeer auf der Handlungsliste mit dem Vermerk, dass es sich um eine unbeständig in Deutschland vorkommende Art handelt. Folglich können auf Grundlage dieser Einschätzung lokale Maßnahmen zum Schutz von Ökosystemen wie etwa die Beseitigung von Pflanzen abgeleitet und ergriffen werden. (BfN 2013)

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Abb. 5: Auszüge aus dem Videomaterial: Hautflügler (Hymenoptera) wie Feldwespen und Fliegen (Brachycera) gehörten ebenfalls zu den häufigen Besuchern der Kirschlorbeerblüten. Foto: BdB

Natürliche Inhaltsstoffe und ihre Wirkung/Nutzbarkeit

Vielen wohl gänzlich unbekannt ist die von Akyazi et al. 2023 festgestellte repellente Wirkung von Kirschlorbeerextrakten gegen Weichhautmilben (Tarsonemidae). Darüber hinaus stellten Yıkmıs et al. 2021 eine antidiabetische und blutdrucksenkende Wirkung durch bioaktive Bestandteile in organischem Kirschlorbeeressig fest, welche sich durch die infolge einer Behandlung mit Ultraschall und/oder thermischer Pasteurisierung stattfindende Anreicherung noch verstärken ließen. Da trifft es sich gut, dass Prunus laurocerasus zur Herstellung von Trockenfrüchten, Marmeladen oder Gelee u. a. in der Türkei in Plantagen angebaut wird (Stadt Hamburg 2024). Nichtsdestotrotz wurde die Lorbeerkirsche 2013 zur "Giftpflanze des Jahres" gewählt. Doch wie schon Paracelsus 1538 postulierte "Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist."

Fazit

Eigene Beobachtungen und Forschungsergebnisse anderer Disziplinen zeigen auf, dass in Prunus laurocerasus vielfältige Potenziale stecken, die es zu untersuchen gilt. Im städtischen Grün und in privaten Gärten stellte die in Berlin beobachtete frühe Blüte im April bis Mai ein willkommenes, da zu der Zeit seltenes, Nahrungsangebot für Insekten dar. In Pflanzkonzepten sollte daher in Erwägung gezogen werden, diese Potentiale auszuschöpfen. Der Forschungsbedarf auch und insbesondere in Bezug auf die biodiversitätsfördernden Eigenschaften vom Kirschlorbeer ist weiterhin groß.

Danksagung

Mein Dank gilt den Mitarbeitern des JKI, Dr. Jens Pistorius, Henri Greil und Felix Bossong für eure Bestimmung der Insekten und Dr. Stefanie Preuß für dein kritisches Lektorat.


Quellen
  • Akyazi, R., Soysal, M., Özen, B., Hassan, E. 2023. Assessment of toxicidal and repellency activity of extracts from aerial parts of Prunus laurocerasus for controlling broad mite, Polyphagotarsonemus latus. International Journal of Acarology, Volume 49, 2023, Seiten 440–447.
  • AuGala 2023. Pflanzbuch Band I für Auszubildende im Ausbildungsberuf Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung: Garten- und Landschaftsbau. 7. überarbeitete und ergänzte Auflage, Verlagsgesellschaft "Grün ist Leben" mbH, Überlingen-Lipperstreute, Seiten 202–203.
  • BfN 2013. Skript 352 – Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertungen für in Deutschland wildlebende gebietsfremde Gefäßpflanzen. Bundesamt für Naturschutz, Bonn, www.bfn.de/sites/default/files/BfN/service/Dokumente/skripten/skript352.pdf, Zugriff am 24.10.2024
  • BfN 2024a. Art. 4 – Die Unionsliste. Bundesamt für Naturschutz, Bonn, neobiota.bfn.de/unionsliste/art-4-die-unionsliste.html, Zugriff am 24.10.2024.
  • BfN 2024b. Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertungen gebietsfremder Arten für Deutschland, Bundesamt für Naturschutz, Bonn, neobiota.bfn.de/invasivitaetsbewertung.html, Zugriff am 24.10.2024.
  • Fitschen, J. 2002. Gehölzflora – Ein Buch zum Bestimmen der in Mitteleuropa wildwachsenden und angepflanzten Bäume und Sträucher mit Knospen- und Früchteschlüssel, 11. erweiterte und korrigierte Auflage, Quelle & Meyer Verlag Wiebelsheim, 58-24 & 58-26.
  • Gehölzsichtung 2024a. www.gehoelzsichtung.de, Zugriff am 24.10.2024.
  • Gehölzsichtung 2024b. Arbeitskreis Bundesgehölzsichtung prüfte Kirschlorbeer und Co., daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/ac3894cb947af607a7a9793501b7a198212679/bundesgehoelzsichtung_kirschlorbeer.pdf, Zugriff am 24.10.2024
  • Gross, J., Zimmermann, O. 2019. Der Verlust der Insektenvielfalt – ein Kommentar der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie (DGaaE), Natur und Landschaft – Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege, 94. Jahrgang 2019, Heft 6+7, Seiten 304-305.
  • IVA, 2023. Eine botanische Besonderheit: extraflorale Nektarien an Lorbeerkirschen. Industrieverband Agrar (IVA), Beitrag vom 01.08.2023, www.iva.de/iva-magazin/haus-garten/nektardruesen-blaettern-ernaehren-insekten, Zugriff am 24.10.2024.
  • Paracelsus 1538. Sieben Defensiones: Antwort auf Etliche Verunglimpfungen Seiner Misgönner und Labyrinthus Medicorum Errantium vom Irrgang der Ärzte; 1538 (Classic Reprint), Gebundene Ausgabe – 18. November 2017, Forgotten Books, London, 100 Seiten.
  • Stadt Hamburg 2024. Kirschlorbeer – Giftpflanze des Jahres 2013. Stadt Hamburg, www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/themen/umwelt-natur-und-klimaschutz/botanischer-sondergarten/giftpflanze-des-jahres/kirschlorbeer-82504, Zugriff am 25.10.2024.
  • Yıkmıs, S., Bozgeyik, E., Levent, O., Aksu, H., 2021. Organic cherry laurel (Prunus laurocerasus) vinegar enriched with bioactive compounds with ultrasound technology using artificial neural network (ANN) and response surface methodology (RSM): Antidiabetic, antihypertensive, cytotoxic activities, volatile profile and optical microstructure. Journal of Food Processing and Preservation, Volume 45, Issue 10, e15883.
M. Eng. Marius Tegethoff
Autor

Stellvertretender Geschäftsführer, Bund deutscher Baumschulen (BdB) und Vorsitzender des Fachbeirats der Deutschen Genbank Obst (DGO)

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