Modulares Werkzeug für bayerisches Berufsbildungszentrum

Deula-Ausbilder setzen auf den Simplex-Schonhammer

Deula-Ausbilder Michael Guyens arbeitet tagtäglich mit den Originalen von Halder und zeigt den Auszubildenden den richtigen Umgang damit. Foto: Erwin Halder KG

An ihrem bayerischen Standort Freising-Weihenstephan nutzt die Deula, das Berufsbildungszentrum für die grüne Branche, auf die Simplex-Schonhämmer der Erwin Halder KG. Durch das Simplex-Prinzip können die genau aufeinander abgestimmten Einzelteile - Stiel, Gehäuse und Schlageinsätze - separat bei Bedarf ausgetauscht werden. So ermöglichen auswechselbare Schlageinsätze unterschiedlicher Härtegrade eine individuelle Anpassung an das Werkstück und den Job. Verschiedene Gehäuse bringen die Basis für die jeweiligen Schlaganforderungen, und dank der ergonomischen Stiele aus hochwertigem Holz oder Fiberglas liegen die Hämmer gut in der Hand.

In der täglichen Arbeit bewährt

Als Meister und Ausbilder in der überbetrieblichen Ausbildung bei der Deula arbeitet Michael Guyens tagtäglich mit den Originalen von Halder, beispielsweise beim Versetzen von Granitsteinen als Trittplattenweg, und zeigt den Auszubildenden den richtigen Umgang damit: "Der 60er-Simplex-Schonhammer mit Stahlgussgehäuse sowie dem schwarzen und weißen Einsatz ist für diese Aufgabe meine Wahl. Wenn die Schlagkraft des schwarzen Einsatzes nicht reicht, kann man einfach den weißen nehmen. Damit ist die Schlagkraft nochmals deutlich erhöht. Noch ein weiterer Sprung in punkto Schlagkraft ist mit dem 80er-Simplex-Hammer möglich."

Die beliebte schwarz-weiße Schlageinsatz-Kombination - Gummikomposition und Superplastik - eignet sich hervorragend für Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau wie zum Beispiel zum Randsteine setzen und für Pflasterarbeiten. Der schwarze Einsatz ist mittelhart, dämpfend, geruchsneutral und verschleißarm. Der weiße Einsatz ist etwas härter und deswegen sehr widerstandsfähig und verschleißfest. Die hohe Bruchsicherheit und die integrierte Stielschutzhülse des Stahlgussgehäuses machen den Hammer zu einem langlebigen Allzweckwerkzeug. Dabei ist er geräusch- und schwingungsdämpfend.

Passende Lösung für empfindliche Materialien

Für das Verlegen von roten Sandsteinplatten, die relativ bruchgefährdet sind, empfiehlt Michael Guyens Azubis den 60er-Simplex-Schonhammer mit Aluminiumgehäuse und dem grauen Einsatz aus TPE-mid. Diese Kombination eignet sich für präzises Arbeiten an empfindlichen Materialien. Durch das geringe Gehäusegewicht lässt sich die Schlagkraft genau dosieren. Dazu Michael Guyens: "Zudem ist die Arbeit nicht so ermüdend wie mit einem SimplexHammer mit Stahlgussgehäuse. Der graue Schlageinsatz hat bei dieser Aufgabe einen großen Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Gummihammer: Er hinterlässt keine Spuren - und das bei der gleichen Härte wie der schwarze Einsatz von Halder."

Wer es etwas weicher braucht, kann auf den blauen Halder Einsatz aus TPE-soft zurückgreifen. Auch er ist abriebfrei. "Zum Einschlagen von Pfählen und Pfosten eignet sich der 80er Simplex-Schonhammer mit langem Stiel sehr gut - damit erhält man eine große Schlagkraft", meint Michael Guyens. "Sollte diese jedoch trotzdem nicht ausreichen, ist der Supercraft-Hammer von Halder eine gute Alternative. Er hat im Inneren eine Schrotfüllung, so dass er komplett rückschlagfrei ist. Das verbessert die Schlagkraft nochmal deutlich." Die Schrotfüllung im Kopfrohr des Supercraft-Hammers folgt verzögert beim Aufprall der Schlagfläche auf das Werkstück. Durch den verminderten Rückprall wird die Schlagenergie optimal ausgenutzt, und es sind sehr kraftvolle Schläge möglich. Darüber hinaus ist die Arbeit mit Supercraft-Hämmern deutlich gelenkschonender und geräuschärmer als mit gewöhnlichen Stahlhämmern.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 01/2018 .

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