Unternehmensführung

E-Mobilität wird sich bis 2030 durchsetzen

Der Marktanteil der Elektro-Pkws in Deutschland wächst bis 2025 auf 16 Prozent, bis 2030 auf 28 Prozent. Quelle: CAM; Grafik: Industrieverband Gießerei-Chemie

Die E-Mobilität wird sich durchsetzen: Bis 2030 werden fast 30 Prozent der Neuzulassungen in Deutschland E-Fahrzeuge sein. Das entspricht einem jährlichen Absatz von rund. 900000 Pkw. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach im Auftrag des Industrieverbands Giesserei-Chemie. Insgesamt werden danach in 12 Jahren rund 6 Mio. Elektro-Pkw auf deutschen Straßen fahren. Das Produktionsvolumen für Verbrennerfahrzeuge wird von 3,2 Mio. Fahrzeugen (2016) auf nur noch 2,4 Mio. sinken. Die Zahlen für leichte und - im geringeren Umfang - mittelschwere Nutzfahrzeuge werden sich aufgrund der technologischen Nähe zum Pkw ähnlich entwickeln.

Bislang allerdings sind das Volumen und die Wachstumsdynamik der E-Pkw und Plug-in Hybride in Deutschland noch gering, so die Studie. Mit rund 25 000 Neuzulassungen 2016 und einem Marktanteil von 0,75 Prozent ist das Niveau im internationalen Vergleich niedrig. In diesem Jahr stieg der Marktanteil von E-Fahrzeugen gerade einmal auf 2 Prozent.

Das liegt vor allem an einem Technologie- und Angebotsproblem, heißt es in dem CAM-Papier: Zum einen ist das R-I-P-Syndrom Reichweite, (Schnellade-)Infrastruktur und Preis aus Kundensicht noch nicht befriedigend gelöst, so dass E-Fahrzeuge im Wettbewerbsvergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor unterlegen sind. Zum anderen ist derzeit das Produktangebot für reine E-Fahrzeuge noch sehr lückenhaft. Modelle werden nur in wenigen Segmenten und von wenigen Herstellern angeboten werden. cm/CAM

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 05/2018 .

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