Editorial
Liebe Leserinnen und Leser!
Drei Monate nach der 576 Millionen Euro schweren Ausreichung der 3. Tranche des Bundesprogramms "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" kommt jetzt ein Nachschlag für das Stadtgrün: Weitere 100 Millionen Euro für 53 kommunale Grün-Projekte stellt der Bund nun in einer 4. Tranche zur Verfügung. Das Geld soll schnell auf der Baustelle ankommen. Bereits seit zwei Jahren erhöht der GaLaBau seinen Umsatz im Markt des öffentlichen Grüns. So kann es in diesem Jahr weitergehen. (Seiten 5 und 6)
In drei Jahren öffnet die Internationale Gartenausstellung (IGA) ihre Pforten. Erstmals konnten Journalisten die IGA-Standorte Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund besichtigen. Sie umfassen allein 95 ha der IGA-Fläche. Schon jetzt steht fest, dass die IGA Metropole Ruhr 2027 Industriekultur und Stadtgrün symbiotisch verbinden wird. Deutlich wurde das in der stillgelegten Dortmunder Großkokerei Hansa, in der sich wildwachsende Bäume eindrucksvoll an das Industriedenkmal aus den 1920er Jahren schmiegen. (Seiten 8 und 9)
Kann das Stadtgrün während heißer Trockenphasen mit aufbereitetem Abwasser erhalten werden? Dazu gab es bisher schon vielversprechende Forschungsergebnisse. Im nordrhein-westfälischen Bad Oeynhausen sind die Ergebnisse nun praktisch implementiert worden. Das Fazit: "Die Bewässerung mit weitergehend aufbereitetem Abwasser ermöglicht dabei nicht nur die Sicherstellung der Grünflächenpflege, sondern reduziert gleichzeitig auch den Druck auf Trinkwasserressourcen." (Seiten 36 bis 40)
Um "Vertragsstrafe, Abrechnung und Verjährung" geht es im Beitrag von Fachanwalt Rainer Schilling. Er hat eine Reihe aktueller, höchstrichterlicher Entscheidungen zusammengetragen, an denen niemand vorbeikommt. Für den GaLaBau am wichtigsten ist das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 15.02.2024. Es hält eine unangemessene Bevorzugung des Auftraggebers bei Vertragsstrafen, die durch keinen anderen Vorteil im Vertrag ausgeglichen wird, für unwirksam (Seiten 49 bis 51)
Ich wünsche Ihnen auch Ihnen auch an heißen Tagen ein angenehmes Arbeitsklima.
Es grüßt Sie herzlichst;
Ihr Christian Münter
NL-Stellenmarkt










