Editorial
Liebe Leserinnen und Leser!
Der Projektaufruf sieht nicht nur eine Instandsetzung von Schwimmbädern und Sporthallen vor, sondern auch die Sanierung von Sportfreianlagen. Unzufrieden sind jedoch Vertreter des Sports und der Bundesländer: Ihnen war dafür eine Milliarde Euro in dieser Legislaturperiode versprochen worden. (Seiten 5 und 6)
Die Landesgartenschauen Furth im Wald sowie Freudenstadt & Baiersbronn sind im Oktober mit glänzenden Ergebnissen zu Ende gegangen. Sie übertrafen ihre Besucherzielmarken um ein Mehrfaches. Furth im Wald registrierte ein Plus von 151.465 Besuchen, Freudenstadt & Baiersbronn ein Plus von 135.000 Besuchen. Sicher haben dazu tausende Veranstaltungen auf den Gartenschauen beigetragen. Trug aber nicht auch die belastende Lage in Deutschland und der Welt dazu bei, dass die Menschen einen Ausgleich suchten? (Seite 12)
Das Bild vom kurzgeschorenen Rasen als Inbegriff gepflegter Grünflächen hat ausgedient. Naturnahe Flächen gewinnen mehr und mehr an Akzeptanz. Gärtner Markus Schmidt von der Stiftung für Mensch und Umwelt gibt Tipps zur naturnahen Pflege und zur Förderung von Artenreichtum im Stadtgrün. Er empfiehlt, bei der Mahd einer Wiese, mindestens 10 Prozent der Fläche ungeschnitten zu lassen. So entstehe ein Refugium für zahlreiche Arten. Optimal sei es, wenn sich die Schnittmuster änderten und rein zufällig seien. (Seiten 23 bis 27)
Auftragnehmern gelingt es selten, eigene Geschäftsbedingen zum Vertragsinhalt zu machen. Darauf weist Fachanwalt Rainer Schilling hin. Das müsse aber kein Nachteil sein. Werden eigene Allgemeine Geschäftsbedingungen in Verträgen durchgesetzt, gingen sämtliche Unklarheiten vor Gericht zu Lasten des Auftragnehmers. So könne es "durchaus klug sein, wenn man den Vertragspartner den Vertragstext stellen lässt, so dass Unklarheiten zu dessen Lasten gehen". (Seiten 49 bis 51)
Ich wünsche Ihnen, dass Sie noch viele Aufträge vor den ersten Frosttagen abarbeiten können. Es grüßt Sie herzlichst.
Ihr Christian Münter
NL-Stellenmarkt






