Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!

Langsam aber sicher kehrt der Optimismus im Garten- und Landschaftsbau zurück. Auf die Frage nach der gegenwärtigen Geschäftslage äußerten sich laut BGL-Herbstumfrage 93 Prozent der GaLaBau-Unternehmer positiv, nur 7 Prozent negativ.
Editorial
Christian Münter. Foto: Patzer Verlag

Das sind keine signifikanten Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Wohl aber die gewachsenen Erwartungen auf eine gute geschäftliche Zukunft. Die Gründe liegen auf der Hand: die GaLaBau-Auftragslage bleibt stabil. Die Zahl der Fachkräfte wächst. (Seiten 5 und 6)

Für den Optimismus spricht auch, dass die in diesem Jahr von der Bundesregierung verabschiedeten Förderprogramme für den Wohnungsbau erste Ergebnisse zeitigen. Das Statistische Bundesamt ermittelte für September einen Anstieg der Baugenehmigungen im Wohnungsbau um 59,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem die Genehmigungen für neu zu bauende Ein- und Mehrfamilienhäuser trugen dazu bei. Da lassen sich die geringeren Bundeszuschüsse für das öffentlich Stadtgrün leichter verschmerzen. (Seiten 6 und 7)

Beim Wiederaufbau des Ahrtals wurde die natürliche Auenlandschaft zu wenig mitgedacht. Das stellt GaLaBau-Unternehmer Peter Berg aus dem nur 13 Kilometer entfernten Sinzig-Westum fest. Stattdessen gab und gibt es dort einen Wiederaufbau meist an den gleichen Flächen wie zuvor. "Ein fataler Fehler, denn jetzt gibt es noch mehr verdichtete Flächen im Ahrtal als vor der Flutkatastrophe", schreibt Berg. In Bad Neuenahr-Ahrweiler sollen bis zu 4 m hohe Betonmauern, Spundwände und Erdwälle entstehen. (Seiten 23 bis 26)

Umlagen können die Vergütung und den Gewinn eines GaLaBau-Unternehmers erheblich schmälern. Frühzeitig hatte der Bundesgerichtshof bei der Unsitte eingegriffen, Kosten für die Beseitigung angefallenen Bauschutts oder Baumüll auf die Unternehmer umzulegen. Betroffen waren oft auch Gewerke, bei denen weder Bauschutt noch Baumüll anfallen konnte. Manche Auftraggeber machten damit ein gutes Geschäft. Pauschal wurde dann mehr umgelegt, als der Auftraggeber selbst an Kosten hatte. (Seiten 50 bis 52)

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Es grüßt Sie herzlichst,
Ihr Christian Münter

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