Editorial
Liebe Leserinnen und Leser!
Der Schreck über die gekürzten Bundesmittel für die grün-blaue Infrastruktur saß ihnen in den Knochen. BGL-Präsident Thomas Banzhaf will deshalb die Klimaanpassung im Grundgesetz verankern. Das erläutert er im Jahresgespräch mit der Neuen Landschaft. (Seiten 5 und 6)
Wieder auf der politischen Tagesordnung steht das 2017 von Bundesbauministerin Barbara Hendricks durchgesetzte Weißbuch Stadtgrün. Das Bundesbauministerium will das Weißbuch mit einer Agenda "Stadt-grün-blau" updaten. Sie soll nun auch Herausforderungen wie Klimaanpassung, Umweltgerechtigkeit und Gesundheitsvorsorge adressieren. Perspektivisch wird sie ein "Scharnier" zwischen Bauturbo und der Wiederherstellung städtischer Ökosysteme nach Artikel 8 Nature Restoration Law der EU bilden. (Seite 7)
Seit Jahren wird im Landschaftsbau über den Nutzen der Planungs-Methodik BIM diskutiert. Viele Technologien wie moderne Messtechnik und mobile Geräte schaffen die Grundlage, diese Methode im GaLaBau effizient umzusetzen. Dipl.-Ing. Hans-Gerhard Voß, Lehrbeauftragter an der Berliner Hochschule für Technik, untersucht, welchen Mehrwert BIM für die Unternehmen des GaLaBaus bieten können. Sein Fazit: Die neuen Möglichkeiten eröffnen der grünen Branchen weite Horizonte. (Seiten 23 bis 27)
Tagelohnrechnungen führen oft zum Streit zwischen Auftraggebern und Unternehmern. Tatsächlich stellt eine Vergütung nach Tagelohnstunden für Auftraggeber ein Kalkulationsrisiko dar, weil er den Umfang und die Notwendigkeit der abgerechneten Arbeitsstunden nur sehr begrenzt kontrollieren kann, schreibt Fachanwalt Rainer Schilling. Ist zwischen den Parteien ein Einheits- oder Pauschalvertrag geschlossen, darf der Unternehmer nur nach Vereinbarung beider Seiten Tagelohn abrechnen. (Seiten 48 bis 50)
Ich wünsche Ihnen einen beherzten Start ins neue Jahr.
Es grüßt Sie herzlichst,
Ihr Christian Münter
NL-Stellenmarkt



