Mobilbagger bewährt sich im Ruhrpott

"Ein echtes Multifunktionswerkzeug im Straßenbau"

Geschäftsführer Kay Stolte (Mitte) nennt den neuen M314 "ein wesentliches Hilfsgerät auf der Baustelle" sowie "ein echtes Multifunktionswerkzeug". Foto: Caterpillar/Zeppelin

"Der Bagger muss funktionieren", das erwartet Helmut Lyko, Maschinist der Stolte GmbH aus Bottrop, von seinem Arbeitsgerät, einem Cat Mobilbagger M314 der neuen Generation. Er ist damit der erste in Deutschland, der in den Einsatz ging. Seit Oktober 2020 arbeitet der Fahrer mit der Baumaschine im Straßenbau. Sie bietet mehr als einen reibungslosen Betrieb auf den Baustellen im Ruhrpott - vor allem ist sie komfortabler geworden.

Große Bandbreite an Straßenbau-Aufgaben

In Marl muss das Bauunternehmen mit dem Mobilbagger eine große Bandbreite an Straßenbau-Aufgaben übernehmen. Zum Anforderungsprofil gehört das Bewegen und Verteilen von Boden. Mit der Baumaschine wird auch ein Planum angelegt, falls erforderlich. Und sie muss den Straßenbelag aufbrechen können. Im Einsatz hat das Unternehmen kleine und große Fertiger, die von dem Bagger genauso beladen werden müssen wie die eingesetzten Lkw.

"Die Baumaschine ist ein wesentliches Hilfsgerät auf der Baustelle und somit ein echtes Multifunktionswerkzeug", so Geschäftsführer Kay Stolte. Dabei kann der Fahrer auf Tief- und Grabenräumlöffel sowie Greifer zugreifen. Dank des Schnellwechselsystems geht deren Anbau schnell über die Bühne, ohne dass Lyko extra jedes Mal lange aussteigen muss. Funktionen und Einstellungen für die geforderten Arbeitsschritte wählt Lyko über den Touchscreen- Monitor und die Jog-Dial-Eingabe aus. Die automatische Achssperre steuert auch die Verriegelung der Betriebsbremse, wodurch sich der Bedienaufwand ebenfalls vereinfacht.

"Der neue Bagger ist einfach zu bedienen, die wesentlichen Funktionen sind gleich geblieben", lautet das Urteil des Fahrers. Foto: Caterpillar/Zeppelin

Bis zu 15 Prozent mehr Schwenkmoment

Eine separate Schwenkpumpe ermöglicht bis zu 15 Prozent mehr Schwenkmoment im Vergleich zur Vorgänger-Serie und schafft schnelle Arbeits- und Ladetakte. "Mehr Schwenkmoment konnte ich bislang noch gar nicht bewusst wahrnehmen", räumt der Baggerfahrer ein. Die Gründe dafür haben mit dem Arbeitseinsatz zu tun. "Das wirkt sich eher aus, wenn damit an einer Hanglage gearbeitet wird und gegen den Hang geschwenkt wird", so der Zeppelin Produktmanager.

Städtische Straßenbauarbeiten sind das Hauptbetätigungsfeld des neuen Cat M314 bei Stolte. Da zählen andere Werte. "Geschwindigkeit ist bei unseren Arbeiten nicht entscheidend, denn es kommt viel eher darauf an, darauf zu achten, nirgendwo beim Schwenken anzuecken, wenn der Bagger etwa zwischen Bäumen am Straßenrand arbeitet. Viel wichtiger sind bei den Arbeiten Präzision und Genauigkeit", erklärt Stolte. Auch, dass in Zukunft weniger Wartungskosten anfallen, sieht der Firmenchef positiv. Woran das liegt? Filter haben bei der neuen Maschinengeneration eine längere Lebensdauer - wie die Verdopplung der Lebenszyklen der Luftfiltersätze.

So weit war es bei Baggerfahrer Lyko noch nicht. Bis Dezember hatte sein Bagger an die hundert Stunden Einsatz absolviert. Um sich Daten wie Betriebsstunden, Kraftstoffverbrauch sowie Standort anzeigen zu lassen, greift Stolte auf das Flottenmanagement zurück und nutzt die Anwendung Vision Link - derzeit noch vom PC aus. In Zukunft könnte er sich vorstellen, ein Tablet zur Datenauswertung zu verwenden. "Das wird in Zukunft immer mehr ein Thema werden", ist er überzeugt. "Hilfreich ist vor allem, den Zeitpunkt der Wartung genau abzustimmen und zu planen", meint Kay Stolte. Neue Ferndiagnose-Tools beim Cat M314 können helfen, Servicefahrten zur Baustelle einzusparen. Denn Servicetechniker von Zeppelin können damit Diagnosen durchführen, um potenzielle Probleme durch die Analyse der Echtzeit- Maschinendaten ohne Anfahrt zu erkennen. Müssen sie Hand an den Bagger anlegen, haben sie dann gleich das benötigte Ersatzteil mit dabei. "Bei weniger gravierenden Problemen muss vielleicht kein Monteur extra rausfahren, sondern die kann auch der Fahrer beheben, wenn er den einen oder anderen Tipp bekommt, welche Schraube er mit welchem Drehmoment anziehen muss", erhofft sich der Firmenchef.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 06/2022 .

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