Grafschaft Devon
Ein geheimer Garten erblüht neu

Der ummauerte Garten gehörte früher zum Anwesen des 1. Earl of Portsmouth und wurde angelegt, um exotische Früchte und Heilkräuter hinter seinen 25 Fuß hohen Steinmauern zu kultivieren. Die Mauern waren so konzipiert, dass sie die Wärme der Sonne speichern und vor Wind schützen. Sie schufen geschützte Mikroklimata, in denen Ananas, Trauben und seltene Pflanzen im kühlen englischen Klima gedeihen konnten. Noch heute ist der Unterschied innerhalb der Mauern spürbar.
"Man merkt sofort, wie viel wärmer es ist, wenn man drinnen steht – es ist rund fünf bis zehn Grad Celsius wärmer", sagt Simeon Reeves, Gründer von Timber Tek. "Selbst zwischen den Ruinen kann man sich vorstellen, wie es war, als der Garten erstmals gebaut wurde."
In Zusammenarbeit mit einem Architekten, einem Ökologen und lokalen Unternehmen entfernte Timber Tek altes Gestrüpp, legte vergrabene Mauern frei und stellte die natürliche Entwässerung auf dem zweieinhalb Hektar großen Gelände wieder her. Ziel war es, das ursprüngliche Design zu würdigen und gleichzeitig den Boden vorzubereiten. Im Zentrum dieser filigranen Arbeiten stand der Yanmar C30R Raupendumper (Betriebsgewicht: 2.650 kg).
Kompakt, bodenschonend und für enge Räume konzipiert, bewegte er Erde, Steine und Schutt, ohne das empfindliche Gelände zu beschädigen. "Das Kettenfahrwerk sorgt für minimalen Bodendruck", erklärt Reeves. "Er kann Lasten transportieren, ohne tiefe Spuren zu hinterlassen oder die Bodenstruktur zu zerstören."
Sein drehbarer Kippbehälter und der reversierbare Fahrersitz verleihen dem Team zudem Agilität, wenn der Platz begrenzt ist und Richtungsänderungen nötig sind, ohne die gesamte Maschine wenden zu müssen.
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Beim Freilegen des Geländes stieß man auf Zeugnisse von dessen Geschichte: Musketenkugeln aus dem Englischen Bürgerkrieg, Keramikfragmente und sogar das Skelett eines Lastpferdes, das vermutlich beim Bau des Gartens Steine transportiert hatte. "Es ist wie das Abtragen von Zeitschichten", sagt Reeves. "Jedes Relikt erzählt eine Geschichte […] Für uns geht es darum, diese Geschichte zu ehren, damit zukünftige Generationen sie ebenfalls erleben und genießen können."
Nach Fertigstellung wird der ummauerte Garten ein lebendiger, sich selbst erhaltender Raum sein. Biologischer Anbau, ein Hofladen und Bienenvölker, die lokalen Honig produzieren, schaffen ein florierendes Ökosystem. Auch Barrierefreiheit steht ebenfalls im Mittelpunkt.
In Zusammenarbeit mit einem Architekten integriert Timber Tek zugängliche Wege und Eingänge, damit der Garten von allen Besuchern sicher genossen werden kann. Zudem bietet das Projekt lokalen Schulen die Möglichkeit, den Garten zu besuchen und darin zu lernen.
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