Bundesamts für Naturschutz:
Grünflächenämter pflanzen über 75.000 neue Bäume bundesweit

Allein 219 Millionen Euro für die Bäume
Insgesamt wurden den Kommunen bis April dieses Jahres 219 Millionen Euro Fördermittel für die Baumpflanzungen und ihre Folgekosten zur Verfügung gestellt. Im Einzelnen handelt es sich um 101 Millionen Euro für Straßenbäume, 62 Millionen für Bäume in Grünanlagen, 29 Millionen für die Optimierung von Baumstandorten und 27 Millionen Euro für die Entwicklungspflege von Bäumen.
Aus dem 629 Millionen Euro schweren Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ werden den Städten und Gemeinden 50 bis 80 Prozent der Kosten für die Gestaltung von Grünflächen und die Entsiegelung von Flächen erstattet. Die Kommunen sparen damit erhebliche Investitionskosten für das Stadtgrün, besonders, wenn sie die Zuschüsse mit anderen Fördermitteln kombinieren.
Geld auch für andere Stadtgrün-Projekte
Neben Baumpflanzungen finanziert das Förderprogramm auch andere Stadtgrün- und Entsiegelungsprojekte. Unter anderem wurden den Kommunen bis April 2026 rund 70 Millionen Euro für die Entwicklung und Stärkung von Kleingewässern, 70 Millionen für die Schaffung und Aufwertung kleiner Grünflächen („Naturoasen“) sowie 33 Millionen für die Entsiegelung und die Wiederherstellung natürlicher Bodenfunktionen zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden knapp 3.700 Stadtgrün- und Entsiegelungsprojekte mit rund 500 Millionen Euro bezuschusst.
NL-Stellenmarkt

„Angesichts des Klimawandels ist die Förderung des Stadtgrüns und vor allem von Baumpflanzungen in den Städten und Gemeinden wichtiger denn je“, lobt Rüdiger Dittmar, Präsident der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK). „Die finanzielle Unterstützung der Kommunen und dieses gut handhabbare Förderprogramm sind eine zentrale Grundlage. Dabei unterstützt der Bund die Kommunen auf vorbildliche Weise.“
Großer Nutzen für GaLaBau-Unternehmen
Die Anzahl der bewilligten Anträge pro 1 Million Einwohner nach Bundesländern zeigt ein hohes Förderaufkommen:
- in Bremen (82 bewilligte Anträge pro 1 Mio. Einw.),
- Thüringen (50 Förderanträge pro 1 Mio. Einw.),
- Mecklenburg-Vorpommern (36 bewilligte Förderanträge pro 1 Mio. Einw.),
- Rheinland-Pfalz (30 bewilligte Förderanträge pro 1 Mio. Einw.)
- und Sachsen (27 bewilligte Förderanträge pro 1 Mio Einw.).
Eine vergleichsweise geringe Anzahl bewilligter Förderanträge liegen in den Stadtstaaten
- Berlin (5 Förderanträge pro 1 Mio. Einw.) und
- Hamburg (7 Förderanträge pro 1 Mio. Einw.) vor.
Die Gelder kommen vor allem Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen zugute, weil Pflanzungen von Bäumen und der Neubau von Grünanlagen von den Grünflächenämtern nicht selbst vorgenommen werden.
Noch bis zum 31. Dezember 2026 können Deutschlands Kommunen Anträge auf die Förderzuschüsse bei der KfW Bank stellen.
cm
- Themen Newsletter Baumpflanzung bestellen
- Themen Newsletter Politik und Verbände bestellen
- Themen Newsletter Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) bestellen
- Themen Newsletter Grünflächenämter bestellen
- Themen Newsletter Grünpolitik bestellen
- Themen Newsletter Stadtgrün bestellen
- Themen Newsletter Stadtentwicklung bestellen









