Innovation und Wachstum trotz wirtschaftlicher Unsicherheit
Facility Services: Grünschnittroboter in Pilotierungsphase

Zu diesem Ergebnis kommt die im Juli veröffentlichte Lünendonk-Studie 2025 "Facility Service in Deutschland". Für die Analyse wurden 73 Facility Unternehmen befragt.
22 Prozent der Facility-Unternehmen setzen bereits auf Flotten mit zehn bis 100 Grünschnitt-Robotern. 78 Prozent verhalten sich noch abwartend. Ihre Flotten verfügen nur bis zu zehn Grünschnittroboter. Drohnen verwenden 17 Prozent der Dienstleister in Flotten mit zehn bis 100 Drohnen, 83 Prozent verfügen über kleine Flotten mit bis zu zehn Drohnen. Inzwischen fester Bestandteil von Facility Services sind die Reinigungsroboter: 50 Prozent der Dienstleister setzen Flotten mit mehr als 100 dieser Roboter-Einheiten ein. 31 Prozent der Unternehmen verwenden Flotten mit zehn bis 100 Reinigungsrobotern, 19 Prozent mit bis zu zehn Robotern.
"51 Prozent der Dienstleister beobachten eine wachsende Offenheit gegenüber robotergestützten Services", erläutert Lünendonk: "Technologieeinsatz wird zum Wettbewerbsfaktor." Vor allem der flexible Einsatz von Roboterlösungen sowie die Entlastung des Personals von repetitiven Aufgaben gilt den befragten Facility-Unternehmen als größter Nutzen.
Hintergrund der Entwicklung sind neben dem Personal- und Fachkräftemangel steigende Anforderungen an Effizienz und Preis. Auftraggeber agieren zunehmend kostenbewusst: Sonderprojekte werden aufgeschoben, Ausschreibungen sind stärker preisgetrieben. Vor diesem Hintergrund gewinnen Effizienzgewinne weiter an Bedeutung.
Trotz verhaltener Konjunktur zeigt sich der Markt für Facility Services in Deutschland jedoch weiterhin wachstumsstark, so Lünendonk. Das Marktvolumen stieg im Jahr 2024 um 3,2 Prozent auf 66,9 Milliarden Euro. Die Facility-Unternehmen verzeichneten ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 6,2 Prozent. Besonders stark entwickelten sich die zehn nach Umsatz führenden Dienstleister mit einem Umsatzplus von durchschnittlich 9,4 Prozent. Die Stimmung in der Branche ist optimistisch: 86 Prozent der Dienstleister sehen sich trotz konjunktureller Unsicherheiten gut aufgestellt
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