FH Erfurt
Forschungsprojekt zur urbanen Klimaanpassung gestartet

In dem Projekt wird ein technologiegestütztes, KI-basiertes Verfahren entwickelt, um Entsiegelungspotenziale in einem Digitalen Stadtzwilling effizient, detailliert und unter ausgewogener Berücksichtigung der drei Nachhaltigkeitsdimensionen (Ökologie, Ökonomie, Soziales) zu bewerten und zu priorisieren. Der Digitale Stadtzwilling bietet dabei sowohl für die technischen als auch für die kommunikatorischen Herausforderungen innovative Lösungsansätze. Ausgewählte Teilbereiche, sogenannte Interventions-Räume", können im Digitalen Zwilling als Beteiligungsumgebung zugänglich gemacht und in partizipativen Planungsprozessen eingesetzt werden, um die Analyseergebnisse verständlich zu kommunizieren und mittels Augmented Reality (AR) konkrete Entsiegelungsszenarien zu visualisieren.
Das Tool soll im Rahmen der Erstellung von Entsiegelungsstrategien, Klimagutachten, Stadtklimaanalysen und Klimaanpassungsstrategien eingesetzt werden. Kommunen erhalten damit eine automatisierte und fundierte Planungs- und Entscheidungsgrundlage für Klimaanpassungsmaßnahmen, wie Hitzeminderung und Starkregenvorsorge, Freiraumqualifizierung und eine nachhaltige, gesundheitsfördernde Stadtentwicklung. Ein wichtiger Bestandteil sind dabei auch erweiterte Möglichkeiten der partizipativen Planung mit AR im Rahmen von Strategie- und Planungsprozessen. Im Rahmen des Projekts finden dafür neben der technologischen Entwicklung auch Erprobungen mit Stakeholdern und Bürgern sowie Stakeholder- und Bürgerbefragungen in den assoziierten Modellstädten Magdeburg und Hannover statt.
Fachhochschule Erfurt
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