"Bundespolitische Impulse für nachhaltigen Wohnraum"
Förderprogramme des Bundes kurbeln Wohnungsbau an

Eine Analyse der Zahlen von 2025 zeigt, dass vor allem die Genehmigungen für neu zu bauende Ein- und Mehrfamilienhäuser gestiegen sind. Ursache dafür sind neue Förderprogramme des Bundes.
Von Januar bis September 2025 stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser im Neubau um 17,4 Prozent (+4900) auf 33.300. Für Mehrfamilienhäuser im Neubau, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 93.100 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 13 Prozent (+10.700) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei Zweifamilienhäusern sank die Zahl genehmigter Wohnungen dagegen um 2,8 Prozent (-270) auf 9.500 gegenüber 2024.
"Nach wie vor ist das effektivste Mittel, um den Wohnungsbau kurzfristig anzukurbeln, die finanzielle Förderung massiv auszuweiten", sagte Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB).
"Dass neben der Einführung verbesserter Zinskonditionen nun auch die Mittel für die KfW-Förderprogramme im Bundeshaushalt 2026 noch einmal leicht aufgestockt werden, sind positive Signale der Politik."
Hervorzuheben sei auch die Rehabilitierung der EH55-Förderung mit einem Volumen von einmalig 800 Millionen Euro. Es müsse jedoch "auch klar sein, dass temporäre Strohfeuer nicht ausreichend zur Bewältigung der Wohnungsnotlage sein werden", so Müller. cm/Destatis/HDB
NL-Stellenmarkt








