Forschungsgarten liefert Daten für Bewässerungsmethoden

Im Rahmen eines Seminars der Bautechnik entstand eine Gravimetrische Bewässerungsanlage. Der praktische Ansatz dieses Projektes ist ein wichtiger Bestandteil im Rahmen der Lehrveranstaltung Sonderkonstruktionen und vermittelt den Studierenden die elementaren Zusammenhänge in der Bewässerungstechnik. Foto: KG-Rohr

Vor kurzem wurde der neue Lehr- und Forschungsgarten auf dem Gelände der Hochschule Geisenheim feierlich eröffnet. Unter der Leitung von Professor Dr. Andreas Thon verwandelten in den Monaten zuvor Studenten, Tutoren und Mitarbeiter ein brachliegendes, unerschlossenes Grundstück in ein wichtiges Fundament für Lehre und Forschung. Allen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zum Trotz wurden die Arbeiten sowohl mit hochschuleigenen Mitteln, als auch durch die Unterstützung forschungsinteressierter Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt.

Mit Beginn der ersten Ausführungsarbeiten konnten bereits Themenfelder aus der Bautechnik in Lehrveranstaltungen einbezogen werden. Es wurden unterschiedliche Wegeinfassungen, Natursteinmauern, verschiedenen Wege- und Platzflächen und zahlreiche andere konstruktive Bauelemente errichtet. Die dabei gewonnenen Ergebnisse stehen nun dauerhaft zur Verfügung. Durch die sehr gute technische Ausstattung fanden schon praxisbezogene Veranstaltungen für Studierende oder externe Seminarteilnehmer auf dem Gelände statt. Die auf dem Hochschulgelände vorhandenen und beschilderten Baukonstruktionen sind als Baukonstruktionslehrpfad bereits ein wichtiger Bestandteil der Lehrveranstaltungen der Bautechnik in der Landschaftsarchitektur. Als wichtige Ergänzung zu diesen Bestandsanlagen entstanden weitere unterschiedliche Bauelemente im Lehr- und Forschungsgarten.

Besonders wichtig ist der neue Lehrgarten für umfassende Forschungen auf dem Gebiet des Regenwassermanagements. Es besteht aktuell großer Forschungsbedarf in den Bereichen der Bewässerungsmethoden für den Garten- und Landschaftsbau, da fachliche Empfehlungen zu diesem Thema bisher noch nicht einheitlich und wissenschaftlich evaluiert werden konnten.

Die Forschung kann hier eine nachweisbare, einheitliche und klare Qualitätssicherung entwickeln und so einen nachhaltigen Erfolg der Bewässerungsanlagen sicherstellen. Im Rahmen der Forschungsarbeit "Adaption auf Auswirkungen des Klimawandels" konnte die Versuchsanlage in Betrieb genommen werden und lieferte bereits erste Datengrundlagen (siehe Neue Landschaft 07/2021) In einem eigens für diesen Versuchsaufbau entwickelten Analyseprogramm, können die Daten erfasst, ausgewertet und in der weiteren Forschung eingesetzt werden. Der Lehr- und Forschungsgarten wird langfristig ein ganz wichtiger Bestandteil für Lehr- und Forschungsprojekte an der Hochschule Geisenheim sein.

ILa

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 02/2022 .

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