Plus vertikale Strukturen

Frankfurt am Main bekundet Interesse an BUGA 2045

Frankfurt am Main hat offiziell Interesse an der Ausrichtung der Bundesgartenschau 2045 bekundet. In einem Schreiben an die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) heben Oberbürgermeister Mike Josef und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez die Voraussetzungen der Mainmetropole für eine „offene, vernetzte und zukunftsorientierte Stadtentwicklung“ hervor.
Frankfurt Bundesgartenschauen
Frankfurt am Main bringe alle Voraussetzungen für eine „offene, vernetzte und zukunftsorientierte Stadtentwicklung“ mit, heißt es in einem Schreiben an die DBG. Foto: Jörg Braukmann, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Schritt folgt auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 6. November vergangenen Jahres. „Frankfurt kann sich mit seiner für Städte dieser Größe einzigartigen Mischung aus historischen Grünflächen, Wallanlagen und modernen Hochhäusern positionieren“, heißt es in dem Interessenbekundungsschreiben: „Die vertikalen Strukturen der Stadt erlauben innovative Begrünungsideen und urbane Gestaltungskonzepte, die eine BUGA sichtbar machen, ohne dass zusätzliche Flächen neu erschlossen werden müssen.“ „

Eine BUGA kann hier als Impulsgeberin innovative Stadtentwicklung sichtbar machen und Projekte wie innovative Dach- und Fassadenbegrünungen, vertikale Gärten und Urban Gardening beziehungsweise Farming sowie Konzepte zur regionalen Versorgung mit Lebensmitteln zusammenführen und weiterentwickeln“, schreiben der Oberbürgermeister und die Umweltdezernentin. Frankfurt verstehe die BUGA als zentrales Instrument einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung, das ökologische Transformation, Klimaanpassung und Lebensqualität in einer wachsenden Metropole sichtbar und erfahrbar mache.

Im Mittelpunkt der Frankfurter BUGA soll eine dezentrale, nachhaltige und dauerhaft wirksame Konzeption stehen. Zapf-Rodríguez spricht sich für eine neue Generation der Bundesgartenschau aus. Sie betont, dass Frankfurt bereits heute neue Wege in der Grüngestaltung gehe: vom Hafenpark als modernem Volkspark über den Rennbahnpark mit nachhaltiger Landschaftspflege bis zu den Wallanlagen als grünem Ring um die Innenstadt.

„Wir denken die BUGA als offene, vernetzte und zukunftsorientierte Stadtentwicklung: ohne Zäune, mit dauerhaftem Mehrwert für alle Stadtteile“, erläuterte die Umweltdezernentin: „So lassen sich Klimaanpassung, Biodiversität und soziale Teilhabe zugleich stärken.“ Auch große Transformationsprojekte der kommenden Jahre sollen eingebunden werden. Dazu sollen Projekte wie die Einhausung der A661, neue Quartiersentwicklungen, die Entsiegelung innerstädtischer Flächen und die Mobilitätswende gehören.

cm/Stadt Frankfurt am Main

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