Rauchen im öffentlichen Raum
Frankreich weitet Rauchverbot in öffentlichen Parks drastisch aus

"An Orten, an denen sich Kinder aufhalten, muss der Tabak verschwinden", sagte Gesundheitsministerin Catherine Vautrin. Die Freiheit zu rauchen müsse "dort aufhören, wo das Recht der Kinder auf saubere Luft beginnt". Bei Verstößen gegen das Rauchverbot droht eine Geldstrafe von 135 Euro.
Bereits 2008 führte Frankreich ein Rauchverbot auf Bahnhöfen und Flughäfen, in Schulen, Krankenhäusern und Arbeitsstätten ein. 2015 verbot die französische Hauptstadt das Rauchen auf Spielplätzen. 2018 stimmte der Pariser Stadtrat dann probeweise für sechs rauchfreie Grünanlagen. Nach dem Erfolg der Kampagne wurde das Rauchverbot 2019 zunächst auf 52 Grünanlagen und 2021 auf über 70 Gärten und Parks ausgeweitet. Die meisten davon befinden sich im 18. Arrondissement im Norden der Stadt.
Ziel der Maßnahme war es, die Pariser Öffentlichkeit für die Gefahren des Passivrauchens zu sensibilisieren, aber auch die Sauberkeit und das Lebensumfeld für alle zu verbessern. Das Rauchverbot wird aktuell auf Schildern an den Eingängen der betreffenden Grünflächen angezeigt. Eine einheitliche Bildsprache und Bußgeldregelung des übergreifenden Rauchverbots wird noch vom Ministerium verhandelt. Nach einer Umfrage begrüßen 62 Prozent der Franzosen das ausgeweitete Rauchverbot.
ph
NL-Stellenmarkt









