Gärtnerhof Jeutter erhält Umweltpreis Baden-Württemberg

Nicole und Johannes Martin Jeutter erhalten den Umweltpreis für Unternehmen Baden-Württemberg 2022 aus den Händen von Landes-Umweltministerin Thekla Walker. Foto: Martin Stollberg

Der Gärtnerhof Jeutter in Göppingen-Faurndau ist in der Kategorie "Handwerk" mit dem "Umweltpreis für Unternehmen Baden-Württemberg 2022" ausgezeichnet worden. Baden-Württembergs Landesregierung zeichnet damit Betriebe für neue Ideen und Ansätze aus, die zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.

Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert. Inhaber Johannes Martin Jeutter erhielt den Preis am 1. Dezember aus den Händen von Landes-Umweltministerin Thekla Walker. Der Gärtnerhof, ein GaLaBau-Betrieb mit 36 Mitarbeitern und angeschlossener Staudengärtnerei, stehe mit seinem umweltbewussten und ganzheitlichen Gartenstil eindrücklich für die Verbindung von Biodiversität und Ästhetik, erklärte die Jury. Dabei überzeugten sowohl seine betriebliche Leistung in der Gestaltung und Umsetzung von Privatgärten als auch die Gestaltung seines eigenen Betriebsgeländes, bei denen der Gärtnerhof Umweltschutz und Nachhaltigkeit ganzheitlich im Blick habe und konsequent verfolge.

So wird dort fast ausschließlich von Hand gegossen, Beregnungsanlagen gibt es nicht. Das Wasser zum Gießen und für den Sanitärbetrieb wird nachhaltig in Zisternen gesammelt. Düngemittel werden regional beschafft. Bei der Schädlingsbekämpfung kommen pflanzliche Präparate und Nützlinge zum Einsatz. Beheizt wird der Gärtnerhof ausschließlich mit eigenen Holzabfällen. Auch Warmwasser wird hierüber gewonnen. Den Strom erzeugt eine eigene Photovoltaik-Anlage; überflüssiger Strom wird ins Netz eingespeist und deckt den Bedarf mehrerer Haushalte ab. Für einen umwelt- und klimafreundlichen Transport werden Routen optimal geplant. Zum Fuhrpark des Gärtnerhofs gehören drei Elektro-Autos.

Betriebsinhaber Johannes Martin Jeutter kündigte an, das Preisgeld in einen Vorzeigegarten auf dem Betriebsgelände zu investieren. Er solle möglichst viele Zukunftsaspekte vereinen. "Wir denken an eine Vielfalt blühender Pflanzen, Nahrung und Unterschlupf für Insekten, Vögel, Amphibien sowie größere Tiere", sagte Jeutter, "aber auch an ein Upcycling von Materialien und eine Pergola, die Strom produziert."

cm/Umweltministerium Baden-Württemberg

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 01/2023 .

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