16 Produkte erhielten die GaLaBau-Innovations-Medaille

GaLaBau 2018: Wieder neue, innovative Produkte ausgezeichnet

Die gute Stimmung auf der GaLaBau 2018 hat sich nicht nur aus der Investitionsfreude der grünen Branche gespeist, sondern auch aus der Vielfalt und Qualität der Angebote. Die mit der GaLaBau-Innovationsmedaille ausgezeichneten Produkte verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit. Diese räumen wir den Medaillengewinnern im Folgenden gern ein.

Auf der diesjährigen GaLaBau wurden 16 technische Neuheiten mit einer Innovations-Medaille ausgezeichnet. Veranstalter des Wettbewerbs, bei dem über 100 Produkte bewertet wurden, war wie in den Vorjahren der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). Zweck der Medaille ist es, neuartige Problemlösungen für die landschaftsgärtnerische Arbeit zu fördern. Für die Auswahl der 16 Gewinner war auch 2018 die GaLaBau-Bewertungskommission verantwortlich, die sich aus Vertretern des BGL, der Fachhochschulen, der Berufsgenossenschaft, der Landschaftsarchitekten und Unternehmen des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues zusammensetzte. Die Vorbedingungen der Teilnahme bestanden darin, dass die eingereichten Produkte völlig neuartig sein mussten. Sie durften mit keinem bisher bekannten Produkt vergleichbar sein oder mussten eine wesentliche Weiterentwicklung eines bereits in der Praxis bewährten Produktes darstellen. Zudem durften die Produkte bisher nicht der europäischen Öffentlichkeit vorgestellt worden sein.

Neuartige Problemlösungen für Landschaftsgärtner

Weitere Bewertungskriterien: eine Vereinfachung oder Verbesserung der Organisationsabläufe im Büro oder auf landschaftsgärtnerischen Baustellen, eine Vereinfachung oder Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Prozessabläufen auf den landschaftsgärtnerischen Baustellen, eine Verbesserung der Arbeitsqualität auf landschaftsgärtnerischen Baustellen, eine Steigerung der Arbeitsleistung und eine Verbesserung unter ökologischen Gesichtspunkten.

Ausgezeichnet wurden folgende Firmen:

  • Birchmeier Sprühtechnik AG für das Produkt AS 1200. Jurybegründung: "Mit dem akkubetriebenen Gebläse können Arbeiten unmittelbar an einer Blattwand bis zu einer Entfernung von zehn Metern und mehr abgedeckt werden. Interessant an dem tragbaren Gerät ist die Verteilung der Sprühtropfen, die in Kombination mit innovativen Luftstromeinstellungen bei großer Reichweite eine verminderte Gefahr der Abdrift bewirken."
  • Ego Europe GmbH für das Produkt Ego Powerload Rasentrimmer. Jurybegründung: "Erstmalig funktioniert dessen Fadenaufrollen vollautomatisch und elektrisch auf Knopfdruck. Der Faden muss dazu in den Powerload-Kopf eingefädelt und die Längen müssen entsprechend abgeglichen werden. Nach Knopfdruck wird der Faden Rinnerhalb weniger Sekunden automatisch aufgewickelt."
  • Thaler GmbH & Co. KG für das Produkt Knick- und Hoflader 3248T-5A mit SPS (Secure Power Steering). Jurybegründung: "Das wesentliche Merkmal des Radladers ist die Kombination der Vorteile von Allradlenkung oder Knicklenkung. Dadurch ergeben sich eine sehr gute Wendigkeit mit einem Innenradius von nur 660 mm, bei einer Minimierung der Kipplasten aufgrund des reduzierten Knickwinkels in der Knicklenkung."
  • Eliet Europe NV für das Produkt Eliet Sodaway 600, einen Rasensodenschneider mit Raupenantrieb. Jurybegründung: "Dadurch kann das Gerät präzise gelenkt und mit weniger Nickbewegungen gefahren werden. Das 60 cm breite Messer kann horizontal gleitend den Schnitt sehr flach ausführen. So wird ein Sodenbruch verhindert."
  • Zacho Heißluft Wildkreutbeseitigung für das Produkt Zacho UKB 655. Jurybegründung: "Die Innovation der Maschine zur Wildkrautbeseitigung ist die Brennkammer. Die angesaugte Luft wird darin auf bis zu 800 °C erhitzt und in die Wildkräuter eingeblasen. Die hohe Luftgeschwindigkeit und die Verwirbelungen sorgen für eine effektive Hitzeübertragung bis auf Bodennähe."
  • Toro Europe NV für das Produkt Toro Outcross 9060. Jurybegründung: "Das Produkt ist ein rasenschonendes Multifunktionsfahrzeug. Ein intelligentes Assistenzsystem sorgt für Zeitersparnis und Benutzerfreundlichkeit, denn nach einmaliger Vorprogrammierung kann jeder Fahrer die Grundeinstellungen der Maschine nutzen - auch ohne spezielle Kenntnisse der topographischen Besonderheiten eines Golfplatzes."
  • Tosstec KG für das Produkt Tosstec TT-RB. Jurybegründung: "Der modular konstruierte Tosstec TT-RB ist ein vollautomatischer Pool-Reiniger mit Roboterfahrwerk, der sich mit wenigen Handgriffen zu einem Schlammsauger, einem Schrubber oder einem handgeführten Bürstsauger umbauen lässt. Das Gerät reinigt Pools ganz unterschiedlicher Geometrie vollautomatisch und stützt sich dabei auf zwei Kameras und fünf unterschiedliche Sensoren."
  • Reform-Werke Bauer Co. GmbH für das Produkt Reform Metron P48RC. Jurybegründung: "Das Produkt ist ein funkferngesteuerter Geräteträger. Der Elektro-/Benzin-Hybridantrieb sorgt für Effizienz bei gleichzeitiger Einsparung von Treibstoff und Emissionen. Sämtliche Antriebe und Hubzylinder werden elektrisch betrieben. Der Entfall von Hydraulikkomponenten ist sehr umweltschonend, besonders in Wasserschutzgebieten."
  • Probst GmbH für das Produkt Safeflex SF. Jurybegründung: "Mit dem Safeflex SF kann die Gefahr von Schnittverletzungen gemindert werden. Mit ihm können für Schnittarbeiten mit Trennschleifern verschiedene Baustoffe, wie z. B. Pflastersteine, schnell und sicher fixiert werden. Der Baustoff kann während des Schneidens nicht mehr verrutschen."
  • Amazonen-Werke H. Dreyer Co. KG für das Produkt Amazone SmartService 4.0. Jurybegründung: "Amazone nutzt mit dem SmartService 4.0 den Einsatz von digitalen VR- (Virtual Reality) und AR- (Augmented Reality) Technologien, um Lern-, Trainings- und Reparaturprozesse im Bereich des technischen Kundendienstes weiter auszubauen und um die Servicetechniker bei Wartungs- und Reparaturarbeiten zu unterstützen."
  • Rain Bird Deutschland GmbH für das Produkt LNK WiFi-Modul. Jurybegründung: "Das LNK WiFi -Modul ist ein Adapter zur Verbindung bewährter Bewässerungssteuergeräte mit dem häusrlichen WLAN-Netzwerk Es eignet sich zur ferngesteuerten Programmierung und Überwachung einer automatischen Bewässerungsanlage sowie zur Anpassung der Bewässerungsprogramme aufgrund aktueller Wetterdaten."
  • Kebony Norge AS für das Produkt Kebony Clear. Jurybegründung: "Die patentierte Kebony-Technologie ist ein umweltfreundliches Verfahren, das die Eigenschaften von europäischen Weichhölzern durch eine bio-basierte Flüssigkeit erheblich aufwertet. Die Dimension Kebony Clear (22 × 142 mm) hat als erstes modifiziertes Holz die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erhalten. Kebony kann nun für tragende Konstruktionen in der Außenanwendung bis Gebrauchsklasse 3.2 verwendet werden."
  • braun-steine GmbH für das Produkt Ferro Concrete. Jurybegründung: "Der erste Betonstein, der rostet. Die natürlich bedingte Veränderung der rostigen Oberflächen verleiht dem Produkt eine einzigartige optische Wirkung. Kombiniert mit Uniflächen kontrastreicher weiterer Farbtöne ergeben sich spannende Gestaltungsansätze für die Freiraumplanung, vorwiegend für begehbare Beläge."
  • bahu Bankmanufaktur GmbH für das Produkt bahu-Sitzbank. Jurybegründung: "Die bahu-Sitzbank zeichnet sich durch eine patentierte Klappfunktion der Rückenlehne aus, die sich nach Benutzung der Bank über der Sitzfläche absenkt und diese bedeckt. Die Sitzfläche bleibt somit stets trocken."
  • DMS Technologie GmbH für das Produkt DMS Pipegrip. Jurybegründung: "Mit dem Pipegrip lassen sich Rsowohl runde als auch eckige Baumaterialien problemlos greifen und materialschonend positionieren. Die Gefahr einer Beschädigung am Material wird damit auf ein Minimum reduziert."
  • EMIL Germany GmbH für das Produkt PaveAndGo - Smart Flooring Outdoor System. Jurybegründung: "Das keramische Fliesensystem "PaveAndGo" für die Verlegung mittels Klicksystem und integrierter Fuge im Außenbereich vereinfacht die Verlegung durch Verriegeln mit der Ersparnis des aufwendigen Verfugens. Da keinerlei Kleber eingesetzt werden muss bzw. Fugen ausgeführt werden müssen, ist eine ganzjährige witterungsunabhängige Verlegung möglich."

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 10/2018 .

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