Nordrhein-Westfalen

GaLaBau-Betriebe verzeichnen stabile Konjunktur

Ein wesentlicher Grund für das gute GaLaBau-Stimmungsbild in NRW ist die positive Personalentwicklung der Betriebe. Quelle: VGL NRW, Grafik: Neue Landschaft

Gute Stimmung vom Niederrhein bis nach Ostwestfalen: Die nordrhein-westfälischen GaLaBau-Betriebe verzeichnen eine stabile Auftragslage und erfreuen sich wirtschaftlich bester Gesundheit. Das geht aus einer nicht-repräsentativen Datenerhebung des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (VGL) Nordrhein-Westfalen hervor. Der VGL hatte all seine 1026 Mitgliedsbetriebe befragt und 81 Antworten erhalten.

Das landschaftsgärtnerische Leistungsangebot ist in NRW bei Kunden weiterhin sehr gefragt. So gaben 54 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sich die Auftragslage auf dem Vorjahresniveau bewegt, 37 Prozent bewerteten sie gegenüber 2018 sogar als besser. Insgesamt befinden sich demnach 91 Prozent der befragten GaLaBau-Firmen unverändert in einem Konjunkturhoch. In NRW werden weiterhin viele Grünraumprojekte in Angriff genommen, was sich in einem konstanten Auftragsbestand äußert. Pflegeprojekte nehmen in der Regel drei Monate in Anspruch, beim Neubau stehen vier Monate zu Buche. Im Verlauf der letzten Jahre hat insbesondere der Neubau deutlich zulegt, so der VGL NRW. Außerdem erfreulich: Ärger mit den Kunden ist eher die Ausnahme. So teilten 86 Prozent der Umfrageteilnehmer mit, dass es am Zahlungsverhalten der Auftraggeber nichts zu beanstanden gebe. Ihre Zahlungsziele hielten sie demnach pünktlich ein. Auch die Auftragserlöse bewegen sich innerhalb des Erwartungshorizontes vieler befragter Firmen. 58 Prozent von ihnen beurteilten ihre aktuelle Ertragssituation als "den Erwartungen entsprechend", wohingegen 42 Prozent noch Luft nach oben sehen.

Der Fachkräftemangel kommt im nordrhein-westfälischen GaLaBau nicht als das vielbeschworene Schreckgespenst daher. Im Gegenteil: Mit durchschnittlich 24,8 Beschäftigten können sich die dortigen Landschaftsbau-Betriebe über den höchsten Wert seit 2013 freuen. Entsprechend optimistisch schauen viele Firmenchefs in die Zukunft: Die Mehrheit der Befragten bewertet die Aussichten sowohl für den eigenen Betrieb als auch für die Branche mit der Schulnote „Zwei“. hb

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 12/2019 .

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