Zukunftsthemen im Fokus

GaLaBau-Messe 2026 will Trendbarometer der grünen Branche sein

Die GaLaBau-Messe im kommenden September will die zentralen Zukunftsthemen der grünen Branche in den Fokus stellen: Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und die Sicherung qualifizierter Fachkräfte. Europas führende Fachmesse für Garten- und Landschaftsbau setzt dabei auf innovative Lösungen: von klimaresilienter Stadtgestaltung über emissionsfreie Maschinen bis hin zu praxisnahen Konzepten für die Nachwuchsförderung.
Klimaanpassung Fachkräftesicherung
Mit Highlights wie dem Grün-Blauen Pfad, der E-Mobility Area und dem Landschaftsgärtner-Cup werden Lösungen für Klimaanpassung, Fachkräftegewinnung und nachhaltige Technologien präsentiert. Foto: NürnbergMesse

Mit Highlights wie dem Grün-Blauen Pfad, der E-Mobility Area und dem Landschaftsgärtner Cup wird GaLaBau-Messe zum Treffpunkt für alle, die die Zukunft des grünen Sektors aktiv gestalten wollen. "Aus meiner Sicht wird die Klimaanpassung im kommenden Jahr das prägende Thema für den GaLaBau sein", sagte Dirk Böcker, Geschäftsführer des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL).

"Wir erleben in Städten und Gemeinden ganz konkret, wie wichtig hitzereduzierende Freiräume, durchdachte Regenwasserkonzepte und widerstandsfähige Pflanzenverwendungen werden." Gerade bei Dach- und Fassadenbegrünungen sei die Branche gefragt, weil sie Planung, Bau und Pflege ganzheitlich zusammenbrächte.

Prof. Stephan Lenzen, Präsident des Bunds Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla), verweist auf eine Vorreiterrolle von Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, Architektur und Verkehrsplanung, um klimagerechte und klimaresiliente Lebensräume zu entwickeln:

"Die ökologischen und sozialen Folgen des Klimawandels machen diese Aufgabe dringend." Gleichzeitig stündenen viele Kommunen unter erheblichem finanziellem Druck. Laut Lenzen braucht es daher insbesondere auf kommunaler Ebene kreative Lösungsansätze und klare Prioritäten in der Planung, um Zukunftsprojekte trotz begrenzter Mittel realisieren zu können.

Um die Vorreiterrolle bei Klimaanpassung und nachhaltiger Infrastruktur einnehmen zu können, braucht die GaLaBau-Branche qualifizierte Fachkräfte. Besonders groß ist der Engpass bei Bauleitern und Projektverantwortlichen in der grünen Branche. Die Gründe dafür sind vielfältig: steigende Komplexität der Projekte, wachsende Anforderungen, ein Imageproblem bei jungen Menschen und eine begrenzte politische Bereitschaft zur Fachkräftezuwanderung. Die Branche fordert daher Reformen und Initiativen, um Nachwuchs zu gewinnen und Weiterbildung zu fördern.

Die GaLaBau 2026 will diese Themen aufgreifen und mit Highlights wie dem Grün-Blauen Pfad, der E-Mobility Area und dem beliebten Landschaftsgärtner-Cup praxisnahe Lösungen für Klimaanpassung, Fachkräftegewinnung und nachhaltige Technologien präsentieren. Sie soll damit zu einem Treffpunkt für alle werden, die die Zukunft des grünen Sektors aktiv gestalten wollen.

cm/NürnbergMesse

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